Freitag, 2. Januar 2026

Der Schnee ist da

Strömsholm 

Am Neujahrsmorgen schneite es ausgiebig, etwa 15 cm. Ich schaffte dennoch um die 8.000 Schritte und war allein um Schloss und Pferdegymnasium unterwegs.



Mit meinen Wanderschuhen wäre es wohl unangenehm geworden, aber Ralf konnte mir ein paar höhere und besser Wasser abweisende Schuhe leihen.


Heute drehte ich mit Ralf eine weitere Runde. Es war kälter und wegen Wind unangenehmer als gestern.



Am Abend fing es wieder an zu schneien.


>Am Haus. Bambis mit Schneemann unter Apfelbaum und View<



Donnerstag, 1. Januar 2026

Das Gräberfeld Anundshög und Västeras City

Gestern. Wir machten einen Ausflug. Anundshög ist der größte Grabhügel Schwedens. Er datiert aus der Zeit 500 - 900 n. Chr. Am Fuße des Hügels gibt es Steinsetzungen in ovaler Form, die Schiffe symbolisieren. Das kann man sich schon mal ansehen. 


Der Ort liegt ein paar Kilometer vom Zentrum der hier nächstgelegenen Großstadt Västeras entfernt.

Danach fuhren wir in die Stadt. In der Nähe des Flusses gibt es ein paar nette Winkel. Der Fluss mündet in der Stadt in den Västerasfjärden, einen großen See mit Inseln? Oder ist das als Meeresbucht zu betrachten?



Wir besuchten auch ein Café und bummelten bei etwa -5 Grad noch etwas durch die Stadt.






Dienstag, 30. Dezember 2025

Die Tage in Strömsholm

Strömsholm

Es gibt nicht übermäßig viel zu berichten. Abgelegen und unmobil kommt man nicht herum. Und es ist kalt, auch wenn es in Köln nicht viel anders war.



Einige längere Spaziergänge und Wanderungen mit dem Bruder habe ich gemacht, etwa auch von Kolbäck zurück nach Strömsholm. An das See-Biotop kommt man selten nah heran:




Es fällt auf, dass der Wald meist auf Kuppen liegt und dort größere Felsen herumliegen, während die Felder eben und ohne Felsen sind. 



Geomorphologisch sollten die Waldbereiche Grundmoräne sein, das Relief geschaffen durch subglaziale Schmelzwasserrinnen, während die tiefer liegenden Felder oftmals postglaziale  Seeböden waren. 

Der Wald mit seinen vielen Steinen und Moosen wirkt oft märchenhaft, Kiefern und Birken dominieren, Fichten und Eichen gibt es auch.



Da Petra zwei Pferde hat, bestimmt die Pferdehaltung den Alltag. Das liegt aber auch an den gegenwärtig suboptimalen Bedingungen, da der Pferdehof etwa 8 km weit weg liegt und ziemlich heruntergewirtschaftet ist bzw. unzuverlässiges Personal hat. Die Folge ist, dass Petra oftmals zweimal am Tag dort hin muss, um ihre Pferde zu verpflegen und zu bewegen. Der Stall muss sauber gemacht werden. Außerdem brauchen die Tiere bei Minusgraden Pferdedecken, die auch manchmal gewaschen und repariert werden müssen.


>Petra's Pferde<

Ich war selbst jetzt schon zweimal mit im Stall:






Echt wahr, man muss mitarbeiten, wenn man nicht "erfrieren" will, obwohl es noch gar nicht wirklich kalt ist. Aber ich habe Probleme insbesondere mit den Füßen, trotz Wanderstiefel und dicker Socken,  auf den Betonböden der Ställe.

Heute haben wir uns auch einen anderen Pferdehof angesehen:



...



Aber der beabsichtigte Wechsel ist auch eine Kostenfrage, die schon mal mehrere 100 € monatlich Unterschied je nach den zubuchbaren Serviceleistungen und Eigenleistungen ausmachen kann.  

Irgendwie sind Pferde, wie auch bei uns in Deutschland, Angelegenheiten von Frauen. Man sieht aktiv fast immer nur Frauen. Das Hobby ist teuer und zeitaufwändig.