Freitag, 13. März 2026

Frühlingsvibes - Eine Ville-Wanderung um Roisdorf/Alfter

Ein sonniger 19-Grad-Tag am letzten Samstag. Es wirkte wie Frühling, es war warm, man sah einige noch nicht ausgestorbene Insekten und viele Vögel sangen am späten Nachmittag.

Die Bahnstation Roisdorf war Startpunkt der nur gut 10 km langen Wanderung. Ich nehme dort oft den "Kölner Pfad", da dieser sehr bald durch Agrarlandschaft führt, auch wenn zunächst nicht so aussieht:


Doch bald danach geht es mit Feldern und evtl. Sonderkulturen los. Noch ist es allerdings zu früh dafür im Jahr, dafür sieht man blühende Bäume:



..... ich bin jedoch unsicher, was es ist.


Ich ging weiter zum Schloss Alfter, das hier mit Kirche und Resten eines Klosters ein sehenswertes Ensemble bietet:


....


Am Friedhof vorbei ging ich weiter zum Aussichtspunkt Böhling. Es gibt verschiedene Wege, noch jedenfalls:


Von dort hat man Blick auf Alfter:


Es ist nicht weit, von dort durch Wald zu einer frühmittelalterlichen Fliehburg zu gehen. Es sind Erdbauwerke mit Wall und Gräben:


Danach nahm ich wieder Kurs auf Roisdorf, oft entlang von Wald-Weide-Wegen:


Dieses Lavendel-Feld ist ziemlich einzigartig in unserer Gegend, vermute ich:


Nach Roisdorf führen die Wege dann bergab. Man hat Blick auf Bonn:


Roisdorf bietet nicht soo viel, aber diese Buche kann gefallen:


Die Wanderroute zeige ich hier auch noch:


>Aufgezeichnet mit Komoot, 10.2 km, etwa jeweils 125 Höhenmeter hoch/runter<

Dienstag, 10. März 2026

Eine Wanderung bei Vallendar am Rhein

Am letzten Mittwoch war ich bei sonnig-warmem Wetter um 18/19 Grad erstmals bei Vallendar wandern. Dieser Ort liegt in der Nähe von Koblenz, man kommt vom Kölner Hauptbahnhof in knapp anderthalb Stunden ohne Umsteigen hin.

Visuell ist der Ort kirchlich-katholisch geprägt.


Es gibt einige interessante Baukomplexe um Fabrikantenvilla, Kirche, Friedhof, Park.


Auch einige alte Fachwerkbauten:


Ein Vorort ist Schönstatt. Die Schönstatt-Bewegung hat hier ihr spirituelles Zentrum. Es ist ein Pilgerort und die Bewegung hat eine ganze Reihe "Heiligtümer" dort und auf den benachbarten Höhenrücken errichtet.



Aber all das ist relativ neu, da die Bewegung erst im früheren 20. Jahrhundert aufgebaut wurde, so auch diese burgähnliche Kirche.


Ich ging weiter über den Höhenrücken, kam noch an diesem Hof mit einer uralten Kapelle vorbei:



Ich kam dann durch Wald:



Einen Blick in eine Tongrube zu werfen, die sich aber schon weitgehend in Rekultivierung befand, war das Ziel:


Ich stieg dann ab ins Feisternachter Bachtal, wo es auch einige Höfe gibt, hier mit Fischteich:


Diesem Bach folgte ich bis zu seiner Mündung in den Hillscheider Bach.


Das Bachtal verließ ich dann, um noch über einen anderen Höhenrücken zu gehen, der sich hier "Berg Sion" nennt. Auch dort gibt es einige spirituelle Stätten.

Wie man sehen kann, sind die rheinnahen tributären Seitentäler recht tief eingeschnitten.


Das Foto zeigt im Vordergrund das Hillscheider Bachtal und im Hintergrund das Feisternachtbachtal. Rechtsrheinisch gelegen, gehören sie zum Westerwald.

Ich ging dann zurück nach Vallendar.

Wanderroute:



>Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", 17.6 km, jeweils 360 Höhenmeter hoch und runter<

Montag, 9. März 2026

Eine Koblenz-Wanderung

Schon am 27. Februar war ich in Koblenz unterwegs, ein sonniger 20-Grad-Tag. Es  war außerdem ein Streik-Tag der Kölner Verkehrsbetriebe. Ich musste umdisponieren, hatte nämlich ursprünglich nicht vor, vom Bahnhof Köln-Süd loszufahren.

Ich ging vom Koblenzer Hauptbahnhof durch die Stadt und über die Rheinbrücke auf die andere Seite. Bei Paffendorf kann man durch das bewaldete, tief eingeschnittene Bienhorntal laufen:


Dort gibt es im Unterlauf Relikte in Form von Weinbergsmauern. Wein wurde dort schon im Mittelalter angebaut.


Das Tal führt weiter hoch:


Man kommt später bei Weiden und einer Straße raus:


Über die Felder ging ich weiter nach Arzheim:


Dort gibt es auch einige Fachwerkhäuser.

Ich ging weiter runter ins Mühlenbachtal, im Grunde eine Talquerung, um zum Hannarsch aufzusteigen. Hier gibt es einen alten Steinbruch. An Steinbruchkante konnten mich einige urtümlich wachsende Buchen überzeugen:


Der Wald-Weide-Pfad zum "Gipfel" war schön:


Man hat oben Blick auf die Festung Ehrenbreitstein:


Ich lief dann wieder ins Mühlenbachtal runter, kam an Hochlandrindern vorbei:


An der Festung Ehrenbreitstein lief ich dann unten vorbei. Der Friedhof erlaubt Ausblicke auf die Festung von unten:


Auch der Ort Ehrenbreitstein bietet solche Motive:


Den Heribertturm habe ich auch noch in Augenschein genommen:


Die Züge fuhren relativ pünktlich.

Wanderroute:


Die Aufzeichnung ist nicht ganz vollständig, da ich zunächst vergaß, die GPS-Aufzeichnung einzuschalten. "A" müsste auf "B" liegen, da der Hauptbahnhof Start- und Endpunkt der Tour war. Etwa 15.5 km, jeweils 330 Höhenmeter hoch und runter.