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Donnerstag, 5. Februar 2026

Wanderung Bonn-Mehlem - Unterbachem

Letzten Sonntag war ich mal wieder unterwegs, kam aber wie zuletzt immer nicht allzu früh los. Es war ein 8-Grad-Tag mit Sonne, und die Wanderung musste daher unbedingt stattfinden.

Im Zielgebiet bin ich vergleichsweise recht oft, weil es schnell zu erreichen ist. Es ist ein langgezogener Bergrücken, der an den Flanken vom Wirtgesbach und vom Mehlemer Bach gebildet wird; diese fließen in Bonn-Mehlem in den Rhein.

Hohlwege führen auf den Bergrücken. Man kommt zunächst an Schrebergärten vorbei:


.......


Oben verflacht die Landschaft, man kommt an Sonderkulturen vorbei und hat auch Ausblick auf das Siebengebirge:


Wenig später gibt es sogar einen Buchenhain, der evtl. gelegentlich Viehweide ist:


Oben dominieren dann aber Felder:


Der Blick schweift bis hinten in die Westerwald-Höhen.

Über die Gestänge bin ich mir nicht so im Klaren, es wächst ja noch nichts:



Ich ging weiter bis Oberbachem, aber nicht in den Ort runter:


Vielmehr dreht ich hier um, um am oberen Talhang des Mehlemer Baches lang zu gehen:


Dort stockt ein interessanter Buchenwald am Hang, auch mit einigen "verschwurbelten" oder umgestürzten Bäumen:


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Später kommt man in Randbereichen Unterbachems raus:


Überzeugen konnte mich noch diese Strohballen-Halde:


Die Wanderroute zeigt der folgende Komoot-Screenshot:


>Die Wanderung war kurz, nur 9.3 km, wobei jeweils ca. 175 Höhenmeter zu bewältigen waren<

Bei den Bahnfahrten gab es keine negativen Besonderheiten zu vermelden.

Montag, 26. Januar 2026

Erfttal-Wanderung Großbüllesheim - Weilerswist

Am letzten Freitag war ich mal wieder an der Erft unterwegs.

Startpunkt: Bahnhof Großbüllesheim (A)

Endpunkt: Bahnhof Weilerswist (B).

Ich bin unsicher, ob ich dort erftnah schon einmal unterwegs war. Wenn ja, müsste es Jahre her sein.

Das Wetter war etwas kühl, aber über 5 Grad, Sonne gab's nur am Ende der Tour und mitunter windig war es auch.

Ziemlich am Anfang der Tour kam ich nach Wüschheim und konnte eine alte, nicht mehr betriebene Fabrik von außen in Augenschein nehmen: 



Die Lokalität kam mir ziemlich unbekannt vor. Nach diversen Internet-Recherchen gehe ich davon aus, dass es die ehemalige Rheinische Bürger Brauerei war, die unter diversen Namen zwischen 1885 und 1976 betrieben wurde.  

Wenige 100 m die Straße runter querte ich den Erftmühlenbach und kam dann zur Erft. Es gab zunächst Streuobstweiden zu sehen:



Ich folgte der Erft. Es folgten Ackerflächen, alte Bäume, unten in Höhe von Bodenheim, waren eher selten:



Auf Höhe von Hausweiler machte ich einen Abstecher in das Dorf, um die Trafostation anzusehen, unten am Horizont zu sehen:



Die Erft plätscherte so dahin, interessante Baumgruppen, wie etwa diese Weiden, waren selten: 



Ich querte den Hochwasserdamm Horchheim. Erinnern an das Bauwerk konnte ich mich nicht. Es wurde 1984 errichtet. Im Jahr 2021 hat das Erft-Hochwasser den Damm überflutet und die Steuerungstechnik außer Betrieb gesetzt. Die Katastrophe in Erftstadt konnte das Bauwerk damals also nicht verhindern. Inzwischen gab es umfangreichere Modernisierungs- und Instandsetzungsarbeiten, weshalb der Bereich am Erftdurchlass auch relativ neu wirkt.

Die Sonne kam doch noch heraus, stand mittlerweile aber schon so tief, dass es nicht lange währte:


Der Blick über die Erft geht in Richtung Klein-Vernich:



Der Gebäudekomplex hinten war vermutlich mal eine Silo- und Lageranlage für Getreide. Häufig werden diese Anlagentypen heute nicht mehr genutzt. Diese Anlage hat eine lobenswerte Nachnutzung als Wohnanlage erfahren:



Diese Ecke um Vernich ist auch aus anderen Gründen interessant. Es gibt ein Schloss:


.... und auf der anderen Seite der Erft die Burgruine Vernich:


Von dort geht man noch ca. 1.5 km zum Bahnhof in Weilerswist. Nennenswerte Bahn-Anomalitäten gab es diesmal weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg.

Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", 11.7 km, 40 Höhenmeter hoch, 70 Höhenmeter runter:



Dienstag, 20. Januar 2026

Über die Felder bei Euskirchen

Den letzten Samstag musste ich nutzen, ein sonniger 11-Grad-Januar-Tag! Da ich jedoch zuvor eine 23-Uhr-Kneipen-Verabredung hatte, kam ich nicht allzu früh los. Deshalb musste es auch ein Zug in die Nähe ohne Umsteigen sein. Nun ja, die Strecke hinter Euskirchen Richtung Kall war sowieso wieder gesperrt.

Die mit Komoot aufgezeichnete Wanderroute zeigt, dass ich aus Euskirchen raus über die Felder ging:


>10.3 km, fast ebenes Land<

An der westlichsten Ecke liegt seit Jahrzehnten die So-da-Bridge als Denkmal verpeilter Infrastrukturplanung:


>So-da-Bridge<


Ansonsten sieht man Ackerbau und die Weite der Bördenlandschaft:


...


Es gab aber auch einige interessante Felder zu sehen:


>Ein Rettichfeld. Die Pflanzen haben Frostschäden, aber den Wurzeln scheint es nicht geschadet zu haben<


Interessant war auch die dieses Rotkohlfeld:


Die schweren Erntemaschinen verursachen sicher Gefügeschäden im Boden.

Einzelne Bäume sowie ein "Gedenkstein" an die Flurbereinigung zeugen von wenig ruhmreichen Taten:

Ein Blick Richtung Euskirchen:

Euskirchen, das mal von einer Stadtmauer umgeben war, hat noch einige Reste dieser Mauer mit erhaltenen Türmen zu bieten:


Es gibt durchaus auch noch andere aparte Winkel, Plätze und Motive:

...






Das sei hier aber nur am Rande erwähnt.

Samstag, 8. November 2025

Herbst - schnell noch mal ins Ahrtal

Einen noch relativ schönen Tag mit viel Sonne und nicht wirklich kalt konnte ich gestern noch nutzen, um eine kleine Wanderung um Ahrweiler zu machen. 

Leider wird es mittlerweile so früh dunkel, dass man ab spätestens 16:30 im Schatten ist und es nicht mehr viel Sinn macht weiterzuwandern. Und früher da sein, ist bei Nachteulen eben ein Problem, zumal die Zugverbindung schlecht ist; die Deutsche Bahn bringt es ja nicht (mehr) fertig, einen sinnvollen Zug ohne Umsteigen von Köln aus auf die Gleise zu bringen. So muss man in Remagen umsteigen. Der Zug war schon da, fährt aber planmäßig erst 20/25 Minuten später ab.

Von der Bahnstation Ahrweiler Markt kann man zum Adenbachviadukt hochgehen:


Hier sollte mal um 1922/23 aus militärischen Motiven heraus ein Bahnstrecke entstehen, die nicht verwirklicht werden konnte.

Wie man sieht, ist man schnell in den Weinbergen und hat bald Blick auf Ahrweiler:


Ich ging einen der Weinwege Richtung Walporzheim. Schön sonnig!

Die Weinernte ist längst vorbei, gelegentlich wird aber noch an den Weinstöcken gearbeitet, Beschneidungs-, Reparatur- und Zuchtarbeiten.


Die Reste der ausgepressten Weintrauben/-reben werden wieder auf die Felder gebracht:


Manchmal sind Clematis-Waldreben und Hagebutten ein Blickfang:



... oder alte, nicht mehr genutzte Weinbergtreppen:





Oberhalb von Walporzheim kommt man in ein weiträumigeres Weinanbaugebiet, in dem auch einige Höfe liegen:


Normalerweise müsste man dort ganz durchgehen, aber ich hatte da nicht so wirklich die Zeit für und nahm den Weg nach oben in den Wald, um nach Altenahr zurückzukehren.


Auch dort gab es irgendwelche Relikte:


Ich suchte mir einen sonnigenFeld-Wald-Weg: 


Später kam ich zu einer Brücke, die ebenfalls etwas mit der früher mal geplanten Bahnstrecke zu tun hat:


Später bot sich Ahrweiler schon im Abendlicht an:














Kurz in Ahrweiler selbst war ich auch noch:

Ich sah sogar zwei Katzen dort, fotographierte aber nur diese hier:


Sie sah nicht so aus, als könne ich sie ausleihen, dabei bräuchte ich gerade mal eine fähige Katze.

Die Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", sah so aus:


10.5 km, etwa 280 Höhenmeter hoch bzw. runter.

Die Rückfahrt nach Köln war in Remagen wieder mal ein kleines Desaster. Zwei mal habe ich dort den Bahnsteig gewechselt in der Hoffnung, dass ein einfahrender Zug auch weiter fährt.