Die beiden Novellen wirken wie "aus der Zeit gefallen". Sie entstanden Mitte der 1970er Jahre.
Die erste Novelle spielt irgendwo am eventuell sibirischen Meer bei einem kleinen Volksstamm. Erzählt wird von einem Jungen, der erstmals auf die Robbenjagd mitgenommen wird. Doch diese Fahrt mit dem Kanu hinaus zu kleinen Inseln im Meer wird ihnen zum Verhängnis, da tagelang währender Nebel aufzieht, sie die Orientierung verlieren und die Vorräte zur Neige gehen. Es ist eine zutiefst existenzialistische Geschichte.
Die zweite Geschichte spielt wahrscheinlich im Heimatland des kirgisischen Autors im Jahr 1943. Es ist ebenfalls eine Dorfgeschichte. Wegen des Krieges mit dem Deutschen Reich sind viele Männer an der Front oder bereits gefallen, und im Dorf herrscht Not, auch weil Nahrungsmittel und andere Dinge für die Front produziert werden müssen. Schließlich wird ein Trupp größerer Jungen beauftragt, weiter entfernt in der Steppe Ackerflächen herzurichten. Dafür müssen die Pferde und Gerätschaften zum Pflügen instand gesetzt werden. Man zieht los, doch auch dieses "Projekt" scheitert.
In Aitmatow's Geschichten geht es immer auch um Zusammenhalt in der Gemeinschaft und Liebe, dennoch scheitern die Protagonisten an den Unbilden der Natur und den widrigen Umständen, oft Krieg.

























