Diese Wanderung ist bestimmt schon 10 Tage her, ich möchte aber dennoch hier einige Eindrücke hinterlassen.
Sie fand zwischen den beiden letzten Hitzewellen statt. Es gab da auch einige Tage mit Maxima < 25 Grad im Zielgebiet.
Gestartet bin ich am Bahnhof Scheven. Ganz in der Nähe kann man zu einer auch als Naturdenkmal geschützten Eiche gelangen:
Ich ging dann über die Felder Richtung Kallmuther Berg:
Man sieht oben rechts im Bild schon Bergbau-Halden, an denen ich vorbei ging:
Diese Halden sind verbotenes Gebiet, und das Foto oben zeigt einen ordentlichen Bergrutsch.
Nicht weit entfernt informiert eine Tafel über den Kallmuther Berg, der Standort eines 1957 aufgegebenen Bleizinkerz-Bergwerks war:
In der Nähe kann auch noch ein gesprengter Bunker aus dem 2. Weltkrieg in Augenschein genommen werden:
Man könnte zum Pflugberg hochgehen, aber ich beließ es diesmal mit dem Blick Richtung Berg und ging links in den Wald:
Der Wald gehörte wohl weitgehend zum Gelände des Bergwerks und ist teilweise Sperrgebiet aufgrund von Bergsenkungen, da es auch unterirdische Stollen gab, die inzwischen lange eingestürzt sind. Schilder warnen:
Es gibt aber auch Wege und Pfade und zugängliche Waldbereiche:
Es gibt Teiche im Gebiet mit unterschiedlicher Zugänglichkeit:
Dieser verlandende Teich (Buchholzer Weiher) ist eher schwer zugänglich. Teiche wie dieser hatten einen funktionalen Zusammenhang mit den Erzwaschanlagen.
Ich suchte danach ein versteckt gelegenes, ummauertes Hochbecken auf:
.... und danach den nahegelegenen "Eindicker":
Auch hier gibt es eine Tafel. Lange war diese 1953 gebaute Anlage nicht in Betrieb. Hier wurde zermahlenes Gestein mit Wasser und Schäumerölen vermengt und Luft eingeblasen, um das Erz auftreiben zu lassen und abschöpfen zu können.
Das geschah in unmittelbarer Nähe zu den industriellen Bergwerksanlagen. Diese wurden weitgehend gesprengt oder abgerissen, aber der ältere, um 1890 gebaute Förderturm (Malakov-Turm) wurde erhalten:
Diese Ruine ist ziemlich zugewachsen:
Danach ging ich straight zum Bahnhof Mechernich.
Der Komoot-Screenshot zeigt die Wanderroute:
10.7 km, 150 Höhenmeter hoch, 210 Höhenmeter runter.










































