Freitag, 20. März 2026

Wanderung Scheven - Bleibuir - Kall (Eifel)

Vor einer Woche wanderte ich in der Eifel. Es war ein sonniger Tag, aber kühler und windiger als bei den vorangegangenen Wanderungen.


>Eindrücke aus Wallenthal<


Vereinzelt sieht man Felder, deren Ackerkrume rötlich gefärbt ist:


Es ist ein Hinweise auf Buntsandstein als Ausgangsmaterial der Bodenbildung.

Ich kam dann durch Lückerath:


Es gibt dort einen "Lost Place":


Eine Waldtour war dies nicht, ich kam nur vorbei an Wald, wie hier im Schliebachtal:


Nahebei lag dieser Hof:


Pferde gab es dort auch zu sehen:


Wenig später kam ich durch Bleibuir:


Ich folgte dem Schliebachtal dann weiter bachaufwärts:


....


Und kam später über die Höhen nördlich von Kall, wo es seit Jahren einige Windräder gibt:


In Kall musste ich realisieren, dass der nächste Zug ausfällt. Immerhin gibt es im bahnhofsnahen Rewe-Komplex ein Café, wo ich dann noch ein Stück Mandarinen-Sahne-Torte und einen Cappuccino ordern konnte. Das war auch gut, gestärkt konnte ich dann in den Zug steigen.

Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot":


Es waren 14.2 km, 200 Höhenmeter hoch, 180 Höhenmeter bergrunter.

Samstag, 14. März 2026

Bücherwelten: Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“

Murakami ist wahrscheinlich mein meistgelesener Autor der letzten 10 Jahre, immerhin ist dies schon das fünfte gelesene Buch seit 2019. 

Das Buch spielt in einer japanischen Kleinstadt, aber nicht nur. Es spielt auch in einer imaginären, ummauerten Stadt, oder ist es eine Parallelwelt, in der der einzelgängerische, einsame Protagonist zeitweise lebt und in einer Bibliothek Träume liest? Oder spielt sich alles nur in seinem Kopf ab?

Es ist jedenfalls eindeutig Phantastik und auch ein Geisterroman. Der Protagonist bewirbt sich als Leiter auf einen Bibliotheksjob in einer Kleinstadt in den Bergen und er begegnet dort dem früheren Bibliotheksleiter, der jedoch – wie sich herausstellt – schon vor Monaten gestorben ist. Auch seine Bibliothekarin kann diesen Geist sehen, jedoch die Hilfskräfte können das nicht

Gleichzeitig lebt er in einer anderen, ummauerten Stadt, in der auch Einhörner herumschweifen und in der er ebenfalls in der Bibliothek arbeitet. Dort gibt es jedoch keine Bücher, sondern nur archivierte Träume, die gelesen werden müssen. Um in diese Stadt zu gelangen, musste er am Stadttor seinen Schatten abgeben. Die Bibliothekarin dieser Stadt ist ein schönes Mädchen, dass er vor Jahrzehnten kannte, sie erkennt ihn jedoch nicht. 

Man kann, z.B. bei literaturkritik, mehr und ausführlicher über den Roman nachlesen und bekommt auch eine psychologische Deutung angeboten. 

Mir gefiel das Buch gut – und dafür bedarf es nicht unbedingt einer psychologischen Deutung der Geschichte, obwohl diese bestimmt interessant sein kann.

Freitag, 13. März 2026

Frühlingsvibes - Eine Ville-Wanderung um Roisdorf/Alfter

Ein sonniger 19-Grad-Tag am letzten Samstag. Es wirkte wie Frühling, es war warm, man sah einige noch nicht ausgestorbene Insekten und viele Vögel sangen am späten Nachmittag.

Die Bahnstation Roisdorf war Startpunkt der nur gut 10 km langen Wanderung. Ich nehme dort oft den "Kölner Pfad", da dieser sehr bald durch Agrarlandschaft führt, auch wenn zunächst nicht so aussieht:


Doch bald danach geht es mit Feldern und evtl. Sonderkulturen los. Noch ist es allerdings zu früh dafür im Jahr, dafür sieht man blühende Bäume:



..... ich bin jedoch unsicher, was es ist.


Ich ging weiter zum Schloss Alfter, das hier mit Kirche und Resten eines Klosters ein sehenswertes Ensemble bietet:


....


Am Friedhof vorbei ging ich weiter zum Aussichtspunkt Böhling. Es gibt verschiedene Wege, noch jedenfalls:


Von dort hat man Blick auf Alfter:


Es ist nicht weit, von dort durch Wald zu einer frühmittelalterlichen Fliehburg zu gehen. Es sind Erdbauwerke mit Wall und Gräben:


Danach nahm ich wieder Kurs auf Roisdorf, oft entlang von Wald-Weide-Wegen:


Dieses Lavendel-Feld ist ziemlich einzigartig in unserer Gegend, vermute ich:


Nach Roisdorf führen die Wege dann bergab. Man hat Blick auf Bonn:


Roisdorf bietet nicht soo viel, aber diese Buche kann gefallen:


Die Wanderroute zeige ich hier auch noch:


>Aufgezeichnet mit Komoot, 10.2 km, etwa jeweils 125 Höhenmeter hoch/runter<