Schon am letzten vorletzten Sonntag machte ich eine längere Siebengebirgswanderung:
Startpunkt war der Bahnhof Bad Honnef. Der Weg führte mich zunächst am Oberhang durch das Ohbachtal. Mitunter sieht man dort alte Bäume und Baumruinen:
Nahe dem Haus Hohenhonnef kommt man an Relikten eines vermuteten Schienentransportweges vorbei. Dazu gehört auch diese Brücke:
Ich folgte weiter einem Weg bis nach Ittenbach, der mehrere Täler im Oberlauf querte, wodurch es oft hoch und runter ging. Es ist wohl ein eher selten begangener Weg.
Später kam ich am Kleinen Ölberg vorbei. Dort gibt es einen Abzweig zu einem kleinen Steinbruch mit Teich. Das war ein abenteuerlicher Weg, bei dem es über oder unter umgefallene hindurch Bäume ging:
Der kleine Steinbruch war dann aber toll anzusehen, schon mystisch:
Denselben Weg musste man dann zurück. Deshalb sind dort vermutlich auch nur selten Besucher.
Die Ortschaft Thomasberg streifte ich nur am Rande, denn ich wollte zum Stenzelberg. Ich kam über die Wiesen südlich von Heisterbacherrott:
Dort blühen gerade oft alte Obstbäume:
Man sieht im Hintergrund den Großen Ölberg mit seinem Berggasthaus.
Der Stenzelberg ist ein großer, 1931 stillgelegter Latit-Steinbruch, der teilweise auch durch einen offiziellen Pfad erschlossen ist. Markant sind diverse Felswände und besonders die freistehenden Felsen:
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In diversen Kirchen der Umgebung wurde der gebrochene Latit seit dem 11. Jahrhundert verbaut.
Die Benutzung der Pfade im Inneren des Steinbruchs sind zum Teil aus Naturschutzgründen verboten, aber ich hatte sowieso nicht die Zeit mehr für solche Detailerkundungen.
Ich ging noch am Steinbruch des Weilbergs vorbei, hörte den Uhu. Auch Ziegen waren dort. Danach nahm ich den Weg am Mühlentalbach entlang zur Bahnstation Niederdollendorf.































