Koya Kamura's Film erzählt nach einem Roman von Elisa Shua Dusapin von einem französischen Comiczeichner, der sich für eine längere, unbestimmte Zeit in ein kleines familiengeführtes Homestay in einer wenig bekannten, winterlichen Stadt einmietet und dort einer jüngeren Frau näher kommt, die dort arbeitet.
Die Frau, deren aktuelle Liebesbeziehung gerade am Scheitern ist, hat einen französischen Vater, der sie aber schon vor ihrer Geburt verlassen hat und fühlt sich zu dem deutlich älteren Comiczeichner hingezogen. Sie machen einige gemeinsame Ausflüge, etwa in die entmilitarisierte Zone zu Nord-Korea, kommen sich aber nicht wirklich näher, da der verschlossene Mann eigene, nicht näher spezifizierte Probleme mit sich rumträgt und lieber ungestört Tuschezeichnungen in seinem Zimmer anfertigt.
Da in dem Homestay gegessen werden kann, drehen sich viele Szenen auch um die Herstellung der Mahlzeiten und das Essen, meist mit Fisch, auch Kugelfisch.
Der Film erzählt so Einiges aus dem Alltagsleben, ist sehr ruhig inszeniert, erzählt aber nur eine flüchtig hingeworfene Beziehungsgeschichte, die mit der Abreise des Mannes endet. Animierte Comic-Zeichnungen sind im Film eingestreut.
„Überzeugt als warmherzige Culture-Clash-Geschichte mit unterkühlten Melodramelementen“, meint epd-film.














