Freitag, 8. Mai 2026

Alghero und Umgebung

La Mamora, Alghero (Doppelzimmer mit Bad, free Coffee, Kühlschrank, 47 €/Nacht)

Alghero ist ziemlich touristisch, eben eine größere Stadt auf Sardinien mit 42.000 Einwohnern am Meer. Auffallend sind vor allem diverse wuchtige Türme, die zur Stadtbefestigung gehören:


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Es gibt viel Gastronomie in der Stadt, die natürlich von den Tourist*innen lebt.


Ich selbst ging aber lieber am Strand lang, der bei nicht allzu gutem Wetter weitgehend leer war und sich über Kilometer nördlich der Stadt hinzieht. Die ersten 2 km sind uninteressant, doch dann kommt ein Dünengürtel, der auf einer Nehrung liegt und mit Kiefern bewachsen ist. 


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Ich ging bis Fertilia, schaute dort die römische Brücke an, fuhr mit dem Bus zurück nach Alghero.



Am zweiten Tag war ich nördlich von Alghero mit dem Bus unterwegs. Ich besuchte zunächst die Necropoli di Anghelu Ruju. Dazu musste ich wieder ein paar Kilometer laufen, hin und zurück zum Airport:


Kostenpflichtig, 7 €, aber so wirklich beeindruckend war dieser Ort nicht, zumal Bereiche infolge von Ausgrabungen gesperrt waren und der mystische Touch fehlte.


Die Gräber sind hier zum Teil unterirdisch verbunden, und es gibt weitere Kammern. Da bin ich aber nicht herumgekrochen, so gelenkig bin ich gar nicht mehr, außerdem würde ich mir die Kleidung versauen.


Wieder in Fertilia fuhr ich mit dem Bus Richtung Maristella, stieg auf der Hälfte der Strecke aus, musste wieder einige Kilometer gehen, um den " Complesso Nuragico di Palmavera" zu erreichen. Unterwegs sah ich blühende Oleander-Sträucher:


Die Nuraghe ist von einem Dorf umgeben. Normalerweise waren die Häuser rund, nur die Wände halbhoch aus Stein, Dächer aus Holz und Flechtwerk:



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Auch dieser Ort war in seinen Lageparametern nicht wirklich spannend und kostenpflichtig. Immerhin gab's auch ein Café dort.

In der Umgebung gibt es viele Bunker aus dem 2. Weltkrieg. Ich ging von dort deshalb auf einem relativ schönen Weg an einigen Bunkern vorbei Richtung Maristella:


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Dort nahm ich wieder einen Bus Richtung Alghero. Der fuhr seltsame Feldwege und brauchte entsprechend lange.

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