Es ist eine deutsche Zusammenstellung von Jack London's Hawaii-Geschichten. Zu seinen Lebzeiten war er einer der erfolgreichsten Autoren der Welt. Da der US-amerikanische Autor nach einem kurzen, aufregenden Leben mit 40 Lebensjahren im Jahr 1916 vermutlich an Nierenversagen starb, können die Geschichten nicht jünger sein.
Die Hawaii-Inseln wurden 1898 annektiert, nachdem die USA 1893 deren Königin stürzten. Doch der Untergang der Hawaiischen Kultur begann schon um 1820 mit dem Wirken der ersten amerikanischer Missionare.
Von „glücklichen Inseln“ ist in den Geschichten wenig zu spüren. Sie beschreiben ziemlich genau die geschichtliche Entwicklung und die Zustände in den letzten Jahrzehnten vor 1916 sowie den extremen Rassismus.
Die Erzählperspektive wechselt, im Mittelpunkt können mal weiße Farmer oder Missionare, höhergestellte Frauen und Männer des Hawaiischen Adels oder auch Chinesen stehen, die ursprünglich in großer Zahl für die Plantagenwirtschaft auf die Inseln geholt wurden.
Ein beunruhigend düsteres Thema einiger Geschichten ist Lepra, eine Krankheit, die vermutlich damals auch aus China importiert wurde.
Obwohl beispielsweise wegen der Vulkane und einigen Beaches sicher lohnend, war ich nie auf den Hawaii-Inseln.

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