Am letzten Samstag musste ich unbedingt aus wettertechnischen Gründen wandern gehen.
Ausgangspunkt der Tour war die Bahnstation Schladern/Sieg:
Vom Kölner Hauptbahnhof kommt man in 50/60 min mit Zug oder S-Bahn dort hin. Schladern selbst ist mehr Dorf als Stadt. Ich streifte es nur randlich:
Zur Burgruine nahm ich einen Umweg durch den Wald. Hinter einer Flatterbandabsperrung mit Tierskulpturen verlor sich der Weg in einer älteren Rodungsfläche:
Ich musste mich dann da hinten am Waldrand hochkämpfen, um zu einem weiteren Weg zu kommen, der Richtung Burgruine führte. Manchmal war es ziemlich matschig. Parallel dazu gab es alte Hohlwege, die aber nicht mehr passierbar waren:
Die Burg Windeck wurde im 17. Jahrhundert zerstört.
Die Ruinen sind ein beliebtes Ausflugsziel, insbesondere auch für Familien mit Kindern. Man hat dort gute Sicht, insbesondere auf Schladern und die Felder unten, die in einer ehemaligen Siegschleife (Mäander) liegen:
Auf der anderen Seite der Burgruine ging ich runter nach Altwindeck:
Es gibt dort ein Heimatmuseum mit alten Häusern, das aber geschlossen war. Durch die Hofanlagen kann man durchgehen, auffällig war vor allem ein sog. Pestkreuz aus dem 17. Jahrhundert:
Der Waldweg, den ich dann Richtung Schladern nahm, erwies sich anfangs als schwierig. Auch dort musste ich mich erst einmal vorbei an umgestürzten Bäumen einen steilen Hang hochkämpfen.
Später kam ich an der abgelegenen Villa Schöneck vorbei. Dort kann man sich trauen lassen.
Man ist dort schon unten an der Sieg, kommt wenig später an alten Fabrikwerken vorbei, die Lost Places sind oder eine Nachnutzung erfahren haben:
....

























