Eine mentale Reise nach Nord-China.
Gestern habe ich mir diesen Film noch einmal angeguckt (DVD). Auf der Berlinale gewann der Film des Regisseurs Wang Quan'an in 2007 den Goldenen Bären. „Der Film besticht durch die Schönheit der Bilder und seine großartige Hauptdarstellerin“, stellte damals die faz fest.
Die Frau (Yu Nan) reitet meist auf einem Kamel durch ihr Land. Probleme gibt es mit der Wasserversorgung, der Brunnen ist trocken. Einige Nachbarn helfen, einen neuen Brunnen auszuschachten, doch sie finden kein Wasser.
Die Frau weiss, dass sie heiraten muss. Ihr Mann weiss das auch. Sie lassen sich scheiden, ein Schachzug der in der ganzen Umgebung schnell bekannt wird.
Per Esel oder Auto rücken Trupps mit jeweils einem Heiratskanditaten an. Die Begleiter sind die maßgeblichen Verwandten, die die Modalitäten aushandeln wollen. Bedingung der Frau ist jedoch, dass ihr (alter) Ehemann mit versorgt wird. Das macht die Sache schwierig. Doch schließlich kommt es zur Hochzeit (mit viel Alkohol, Gesängen und Lokalkolorit).
Der Film gehört zu jenen sozialrealistischen Filmen, von denen in China in den 1990er und 2000er Jahren so einige entstanden sind. Die Geschichte wirkt sehr authentisch erzählt.
Hi! Habe dich gefunden! Bist Du nicht mehr gefangen in Köln? Bei mir hat sich auch einiges geändert, so dass ich mehr Freiheit genieße. Merkt man daran, dass es wieder vermehrt Radtouren in meinem Blog gibt.
AntwortenLöschenGruß aus Rath,
Bibo
Na ja, etwas gefangen fühle ich mich schon. Durch den Job bin ich halt an Köln gebunden und dadurch, dass ich schon sehr lange kein Auto mehr fahre, bin ich auch in der Mobilität nach wie vor eingeschränkt und kann selbst manche Nahziele nicht oder nur schwer erreichen.
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