Der Debut-Roman des jungen Autors erschien 2013 im Original unter dem Titel „Huang Chao“ in China. Der Roman verknüpft global falsch laufende Entwicklungen der Entsorgungswirtschaft, hier in der Elektronikschrottbranche, mit Elementen des Cyberpunk und komplexen, mafiösen Machtstrukturen in einer chinesischen Kleinstadt. Ein Amerikaner kommt in die Stadt, um mit den örtlichen Machthabern über die Errichtung eines Recyclingcenters zu verhandeln. Gleichzeitig gibt es Unruhen, weil ein Mädchen und ein paar Mafia-Typen ermordet wurden.
„Je präziser und kälter Chen die Technik beschreibt, die die Menschen versklavt und mit deren Gebrauch die Menschen sich gegen die Versklavung zu wehren beginnen, desto hitziger und irrer werden die Bilder, die in den Köpfen seiner Leser zu schwirren beginnen“, meinte der Autor in "Die Zeit".
Ein interessantes Buch!
Der Autor ließ sich bei seinem Roman von einem Besuch in der giftgeschwängerten Elektronikschrott-Hochburg Guiyu inspirieren.
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