Hirokazu Koreeda erzählt in seinem südkoreanischen Film von einer jungen Frau, die ihr Baby an einer Babyklappe abgibt, es nach kurzer Zeit aber wiederhaben will. Doch das Baby ist nicht da, da einige Mitarbeiter*innen einen lukrativen, illegalen Babyhandel betreiben. Es ist aber auch noch nicht verkauft, so dass versucht wird, die Frau von der Sinnhaftigkeit ihres Tuns zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen. Genau dies geschieht fortan in dieser Geschichte. Man kutschiert gemeinsam durch das Land und versucht, für das Baby geeignete Adoptiveltern zu finden, die gewillt sind, auch einen guten Preis zu bezahlen. Das geht mehrmals schief und die Polizei ist dem Babyhandel auf der Spur.
Dies war nunmehr bereits der sechste Film, den ich von diesem Regisseur im Kino gesehen haben; dennoch, oft wollen sie mich nicht hundertprozentig überzeugen. Der sozialromantische Touch gefällt mir auch in „Broker“ nicht so wirklich, da er zu dick aufgetragen wirkt.
„Das Versöhnliche, Liebevolle widerstrebt einem einfach angesichts der erzählten Geschichte. Es sitzt wohl viel zu tief, denn man erwartet, dass die Bösen einfach böse sein müssen – oder zumindest ein wenig unsympathisch“, meint kino-zeit dazu.
Aus meiner Sicht kann der Film aber mit seiner visuell attraktiven Hauptdarstellerin (Ji-eun Lee) sowie mit koreanischen Alltags- und Landschaftsszenen punkten.
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