Sa Rosa e su Trapperi, Oschiri (Doppelzimmer mit Bad und Frühstück sowie angeschlossener Außenterrasse, 57 €/Nacht)
Sardinien. Ich war vorübergehend umgezogen in ein Dorf mit etwa 3.000 Einwohnern, umgeben meist von Wiesen mit lose eingestreuten Korkeichen in hügeliger Landschaft.
Das Dorf wirkt freundlich, viel zu sehen gibt es jedoch nicht:
Es gibt ein paar Cafés unweit der beachtlich großen Kirche, auch öfter Lost Places in der Bausubstanz.
Der größte Lost Places ist jedoch eine alte Fabrik am Bahnhof, der am Rande des Dorfes liegt:
Es gibt in der Umgebung prähistorische Nuraghi, Nekropolen, Domos de Janas (Feenhäuser, Felshöhlengräber) und einen berühmten "Altar". Diese Orte wollte ich besuchen.
Die Landschaft erwies sich als sehr "hermetisch" verschlossen. Man kann zwar auf Wegen wandern, kommt aber doch meist nicht zu den prähistorischen Stätten. Meist sind es Steinmauern aus groben Blöcken, die die Felder begrenzen, Tore oder Stacheldrahtzäune schützen die Zugänge.
Am Rande des Dorfes gibt es einen Kakteenwald:
Nicht weit entfernt liegen zwei Orte mit Domos de Janas. Der erste Ort war unzugänglich. Sie liegen auf einem Feld, kein Weg, das Feld ist Privatland und abgesperrt. Das ist der gängige Regelfall. Der zweite Ort war anders, der Weg, durch umgehbares Tor abgesperrt, führt zu einer alten Kirche. Vor der Kirche liegt der "Altar", ein langer Granitblock, in den geometrische Muster und Nischen geschlagen wurden:
Man nimmt an, dass es eine nuraghische Kultstätte war, echte Fakten gibt es jedoch nicht.
Die Domos de Janas liegen auch in dem unübersichtlichen felsigen Gebiet, ich habe aber nur wenig davon finden können:
Es ist halt schwierig begehbar und zum Teil sehr zugewachsen.
Am nächsten Tag nahm ich einen längeren Weg, der an zwei Nuraghi und zwei Nekropolen vorbei führte. Es war ein schöner, aber mit 25/26 Grad im Schatten ein doch etwas warmer Tag. Schatten gibt es mitunter, wenn am Weg Korkeichen oder hohe Sträucher stehen.
Alle prähistorischen Orte waren unzugänglich, z.B.:
>Necropoli Domos de Janas di Monte Cuccu. Das ist leider ein Foto durch den Zaun. Hier kam ich nicht rein<
Was bleibt, sind die streckenweise schönen Wege:
.... Korkeichen:
Beim schönen Weg, der an der Necropoli di Pedreso vorbei führte, hatte ich Blick auf den Lago Coghinas:
Man sieht hier auch den Anbau von Weinreben.












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