An der Tiger & Turtle Skulptur, einem begehbaren Kunstwerk im Süden Duisburgs, war ich noch nie. Sie wurde Ende 2011 fertig gestellt nach einem Sieger-Entwurf von Heike Mutter und Ulrich Genth. Die Skulptur liegt rheinnah auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe, einer abgedichteten Schlacke-/Bauschutt-Deponie einer in 2005 stillgelegten und abgerissenen Zinkhütte, zuletzt betrieben von der MHD Sudamin GmbH.
Theoretisch kommt man mit einer Straßenbahn vom Duisburger Hauptbahnhof bequem hin. Aber wie das so ist in Deutschland, ist die Infrastruktur eventuell hinüber und in Sanierung begriffen. Faktisch musste ich nach einigen Stationen in einen Bus-Schienenersatzverkehr umsteigen, was die Anreise zeitlich deutlich verlängerte.
Das Foto oben ist eine Momentaufnahme. Tatsächlich wurde es bald deutlich voller dort, als ein/zwei niederländische Schulklassen kamen, die auf einem mehrtätigen Ruhrgebietsausflug waren. Die Mädchen versuchten sich mit mir in "Deutsch", was funktionierte, obwohl ihre Aussprache noch verbesserungsfähig war.
Das visuell Beeindruckende am Standort ist der Blick auf ein Gaskraftwerk und ein weiter hinten liegende Stahlwerk mit Hochöfen:
Das waren etwa 14.5 km bei geringem Relief. Ich ging zunächst durch den Biegerpark, der vom Angerbach eingegrenzt wird, aber nicht so wirklich Besonderes zu bieten hat:
Weiter im Norden, aber nicht zu dieser Seenplatte gehörend, kommt ein Regatta-See mit Parallelkanal:











Uih, interessant! Duisburg gehört auch zu den Zielen, die wir mal erkunden wollen. Besonders die Skulptur scheint spannend zu sein...
AntwortenLöschenIst nett. In Duisburg muss man allerdings auch in den Landschaftspark Nord am anderen Ende der Stadt mit Besichtigung des dort vorhandenen stillgelegten Stahlwerks.
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