Mittwoch, 25. März 2026

Wanderung im Veybachtal zwischen Satzvey und Euskirchen

Am letzten Freitag wanderte ich mal wieder im Veybachtal zwischen Satzvey und Euskirchen:


>Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", 11.9 km, 30 Höhenmeter hoch, 80 Höhenmeter runter<

Der Weg ist relativ abwechslungsreich, da man auch durch Dörfer kommt, eine Wasserburg und historische Industriebauwerke passiert.


>Der Veybach unweit des Bahnhofs in Satzvey<

Die tolle, mir schon lange bekannte Trafostation liegt allerdings etwas abseits der Route:


Hinten an der Straße gibt es Amphibienschutzmaßnahmen, einen Krötenzaun:


Nach diesem Abstecher ging es wieder runter ins Veybachtal, vorbei an Wiesen und Feldern:


....


Bald kommt die Veyburg in Sicht:


Im Wald links wuchs viel Bärlauch, und es gab viele Frühlingsblüher, etwa Busch-Windröschen.


Weiter ging es durch die Dörfer Wißkirchen und Euenheim.


>Motive aus Wißkirchen<


Ich folgte dann dem Veybach weiter nach Euskirchen, vergaß allerdings, Fotos zu machen. In Euskirchen kehrte ich auf der Fußgängerzone noch beim Backwerk ein, wo man draußen sitzen konnte. Wirklich warm genug war es allerdings nicht, da die Straße schon im Schatten lag.

Freitag, 20. März 2026

Wanderung Scheven - Bleibuir - Kall (Eifel)

Vor einer Woche wanderte ich in der Eifel. Es war ein sonniger Tag, aber kühler und windiger als bei den vorangegangenen Wanderungen.


>Eindrücke aus Wallenthal<


Vereinzelt sieht man Felder, deren Ackerkrume rötlich gefärbt ist:


Es ist ein Hinweise auf Buntsandstein als Ausgangsmaterial der Bodenbildung.

Ich kam dann durch Lückerath:


Es gibt dort einen "Lost Place":


Eine Waldtour war dies nicht, ich kam nur vorbei an Wald, wie hier im Schliebachtal:


Nahebei lag dieser Hof:


Pferde gab es dort auch zu sehen:


Wenig später kam ich durch Bleibuir:


Ich folgte dem Schliebachtal dann weiter bachaufwärts:


....


Und kam später über die Höhen nördlich von Kall, wo es seit Jahren einige Windräder gibt:


In Kall musste ich realisieren, dass der nächste Zug ausfällt. Immerhin gibt es im bahnhofsnahen Rewe-Komplex ein Café, wo ich dann noch ein Stück Mandarinen-Sahne-Torte und einen Cappuccino ordern konnte. Das war auch gut, gestärkt konnte ich dann in den Zug steigen.

Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot":


Es waren 14.2 km, 200 Höhenmeter hoch, 180 Höhenmeter bergrunter.

Samstag, 14. März 2026

Bücherwelten: Haruki Murakami's Roman „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“

Murakami ist wahrscheinlich mein meistgelesener Autor der letzten 10 Jahre, immerhin ist dies schon das fünfte gelesene Buch seit 2019. 

Das Buch spielt in einer japanischen Kleinstadt, aber nicht nur. Es spielt auch in einer imaginären, ummauerten Stadt, oder ist es eine Parallelwelt, in der der einzelgängerische, einsame Protagonist zeitweise lebt und in einer Bibliothek Träume liest? Oder spielt sich alles nur in seinem Kopf ab?

Es ist jedenfalls eindeutig Phantastik und auch ein Geisterroman. Der Protagonist bewirbt sich als Leiter auf einen Bibliotheksjob in einer Kleinstadt in den Bergen und er begegnet dort dem früheren Bibliotheksleiter, der jedoch – wie sich herausstellt – schon vor Monaten gestorben ist. Auch seine Bibliothekarin kann diesen Geist sehen, jedoch die Hilfskräfte können das nicht

Gleichzeitig lebt er in einer anderen, ummauerten Stadt, in der auch Einhörner herumschweifen und in der er ebenfalls in der Bibliothek arbeitet. Dort gibt es jedoch keine Bücher, sondern nur archivierte Träume, die gelesen werden müssen. Um in diese Stadt zu gelangen, musste er am Stadttor seinen Schatten abgeben. Die Bibliothekarin dieser Stadt ist ein schönes Mädchen, dass er vor Jahrzehnten kannte, sie erkennt ihn jedoch nicht. 

Man kann, z.B. bei literaturkritik, mehr und ausführlicher über den Roman nachlesen und bekommt auch eine psychologische Deutung angeboten. 

Mir gefiel das Buch gut – und dafür bedarf es nicht unbedingt einer psychologischen Deutung der Geschichte, obwohl diese bestimmt interessant sein kann.

Freitag, 13. März 2026

Frühlingsvibes - Eine Ville-Wanderung um Roisdorf/Alfter

Ein sonniger 19-Grad-Tag am letzten Samstag. Es wirkte wie Frühling, es war warm, man sah einige noch nicht ausgestorbene Insekten und viele Vögel sangen am späten Nachmittag.

Die Bahnstation Roisdorf war Startpunkt der nur gut 10 km langen Wanderung. Ich nehme dort oft den "Kölner Pfad", da dieser sehr bald durch Agrarlandschaft führt, auch wenn zunächst nicht so aussieht:


Doch bald danach geht es mit Feldern und evtl. Sonderkulturen los. Noch ist es allerdings zu früh dafür im Jahr, dafür sieht man blühende Bäume:



..... ich bin jedoch unsicher, was es ist.


Ich ging weiter zum Schloss Alfter, das hier mit Kirche und Resten eines Klosters ein sehenswertes Ensemble bietet:


....


Am Friedhof vorbei ging ich weiter zum Aussichtspunkt Böhling. Es gibt verschiedene Wege, noch jedenfalls:


Von dort hat man Blick auf Alfter:


Es ist nicht weit, von dort durch Wald zu einer frühmittelalterlichen Fliehburg zu gehen. Es sind Erdbauwerke mit Wall und Gräben:


Danach nahm ich wieder Kurs auf Roisdorf, oft entlang von Wald-Weide-Wegen:


Dieses Lavendel-Feld ist ziemlich einzigartig in unserer Gegend, vermute ich:


Nach Roisdorf führen die Wege dann bergab. Man hat Blick auf Bonn:


Roisdorf bietet nicht soo viel, aber diese Buche kann gefallen:


Die Wanderroute zeige ich hier auch noch:


>Aufgezeichnet mit Komoot, 10.2 km, etwa jeweils 125 Höhenmeter hoch/runter<

Dienstag, 10. März 2026

Eine Wanderung bei Vallendar am Rhein

Am letzten Mittwoch war ich bei sonnig-warmem Wetter um 18/19 Grad erstmals bei Vallendar wandern. Dieser Ort liegt in der Nähe von Koblenz, man kommt vom Kölner Hauptbahnhof in knapp anderthalb Stunden ohne Umsteigen hin.

Visuell ist der Ort kirchlich-katholisch geprägt.


Es gibt einige interessante Baukomplexe um Fabrikantenvilla, Kirche, Friedhof, Park.


Auch einige alte Fachwerkbauten:


Ein Vorort ist Schönstatt. Die Schönstatt-Bewegung hat hier ihr spirituelles Zentrum. Es ist ein Pilgerort und die Bewegung hat eine ganze Reihe "Heiligtümer" dort und auf den benachbarten Höhenrücken errichtet.



Aber all das ist relativ neu, da die Bewegung erst im früheren 20. Jahrhundert aufgebaut wurde, so auch diese burgähnliche Kirche.


Ich ging weiter über den Höhenrücken, kam noch an diesem Hof mit einer uralten Kapelle vorbei:



Ich kam dann durch Wald:



Einen Blick in eine Tongrube zu werfen, die sich aber schon weitgehend in Rekultivierung befand, war das Ziel:


Ich stieg dann ab ins Feisternachter Bachtal, wo es auch einige Höfe gibt, hier mit Fischteich:


Diesem Bach folgte ich bis zu seiner Mündung in den Hillscheider Bach.


Das Bachtal verließ ich dann, um noch über einen anderen Höhenrücken zu gehen, der sich hier "Berg Sion" nennt. Auch dort gibt es einige spirituelle Stätten.

Wie man sehen kann, sind die rheinnahen tributären Seitentäler recht tief eingeschnitten.


Das Foto zeigt im Vordergrund das Hillscheider Bachtal und im Hintergrund das Feisternachtbachtal. Rechtsrheinisch gelegen, gehören sie zum Westerwald.

Ich ging dann zurück nach Vallendar.

Wanderroute:



>Wanderroute, aufgezeichnet mit der App "Komoot", 17.6 km, jeweils 360 Höhenmeter hoch und runter<

Montag, 9. März 2026

Eine Koblenz-Wanderung

Schon am 27. Februar war ich in Koblenz unterwegs, ein sonniger 20-Grad-Tag. Es  war außerdem ein Streik-Tag der Kölner Verkehrsbetriebe. Ich musste umdisponieren, hatte nämlich ursprünglich nicht vor, vom Bahnhof Köln-Süd loszufahren.

Ich ging vom Koblenzer Hauptbahnhof durch die Stadt und über die Rheinbrücke auf die andere Seite. Bei Paffendorf kann man durch das bewaldete, tief eingeschnittene Bienhorntal laufen:


Dort gibt es im Unterlauf Relikte in Form von Weinbergsmauern. Wein wurde dort schon im Mittelalter angebaut.


Das Tal führt weiter hoch:


Man kommt später bei Weiden und einer Straße raus:


Über die Felder ging ich weiter nach Arzheim:


Dort gibt es auch einige Fachwerkhäuser.

Ich ging weiter runter ins Mühlenbachtal, im Grunde eine Talquerung, um zum Hannarsch aufzusteigen. Hier gibt es einen alten Steinbruch. An Steinbruchkante konnten mich einige urtümlich wachsende Buchen überzeugen:


Der Wald-Weide-Pfad zum "Gipfel" war schön:


Man hat oben Blick auf die Festung Ehrenbreitstein:


Ich lief dann wieder ins Mühlenbachtal runter, kam an Hochlandrindern vorbei:


An der Festung Ehrenbreitstein lief ich dann unten vorbei. Der Friedhof erlaubt Ausblicke auf die Festung von unten:


Auch der Ort Ehrenbreitstein bietet solche Motive:


Den Heribertturm habe ich auch noch in Augenschein genommen:


Die Züge fuhren relativ pünktlich.

Wanderroute:


Die Aufzeichnung ist nicht ganz vollständig, da ich zunächst vergaß, die GPS-Aufzeichnung einzuschalten. "A" müsste auf "B" liegen, da der Hauptbahnhof Start- und Endpunkt der Tour war. Etwa 15.5 km, jeweils 330 Höhenmeter hoch und runter.