Terry's House, Nuoro (Doppelzimmer mit Balkon, 51 €/Nacht). Toppt nicht wegen Pub-Lärm, auch wenn ich keine Ohrstöpsel brauchte.
Ich hänge hier deutlich zurück. Das liegt an WiFi-Problemen. Ich habe vorhin wieder eine Mayamobile-eSim gekauft, aber die Wände in der Unterkunft lassen wohl auch kein gutes Signal durch. Nun gut.
Wie Macomer liegt Nuoro auf 550 m NN, hat aber 3 mal mehr Einwohner (33.000) und wirkt bergiger.
Irgendwie wirkte die Stadt auf mich ziemlich unlebendig, da hatte ich mehr erwartet.
Echte Sehenswürdigkeiten gibt es auch nicht, auch wenn einzelne Straßenzüge durchaus überzeugen können:
Wahrscheinlich lohnt ein längerer Aufenthalt mit längeren Wanderungen, aber ich sah schon die Deadline meiner Reise.
In der ersten Nacht gab es heftige Gewitter, die zwar Nuoro nicht voll trafen, aber für viele Blitze sorgten. Das Wetter wirkte nicht stabil/sicher am folgenden Tag, weshalb ich im Grunde nur in bzw. am Rande von Nuoro unterwegs war.
Dennoch war es der Tag mit den bis dato meisten Schritten auf meiner Reise, da die speziellen Orte, die ich sehen wollte, etwas auseinander lagen.
Zunächst machte ich mich auf zur Necropoli di Maria Frunza. Das war ein ziemlich toller Weg in halber Talhanghöhe, der durch "echten" Wald führte:
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Es wirkte fast wie Regenwald in einem Bergtal. Steineichen und Mastixsträucher fielen mir auf, es gab aber auch "normale" Eichen und Robinien.
Ich weiß nicht, ob ich da so wirklich am Ziel war. Was ich sah, war ein Domus de Janas, also einen künstlich ausgehöhlten Wohnfelsen:
Wenn es dort mehr zu sehen gab, so lag es in völlig undurchdringlichen, unübersichtlichen und steilem Gelände.
Ich kehrte um und peilte die Domos de Janas Borbone an. Diese Stätte gefiel gut, wirkte mystisch:
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Das lag auch daran, dass die Geomorphologie im Umfeld besondere Strukturen aufwies, Blockmeere, Felsburgen, ausgehöhlte Tafoni-Felsen:
Ein weiteres Ziel war die Nuraghe di Ugolio, die aber schon ziemlich zusammengestürzt wirkte:
Dieses Ziel lohnte sich nur bedingt. Rauf geklettert bin ich nicht.
Abschließend besuchte ich noch die Nuraghe di Tanca Manna, von der man in exponierter Lage über weite Teile der Stadt schauen kann.
Alle diese Objekte waren nicht kostenpflichtig.

















































