Donnerstag, 19. Oktober 2023

Ankunft in Neapel

Casa Macina, Quartieri Spagnoli, Napoli (ca. 41/42 €/Nacht mit nicht unbedingt vertrauenswürdigen Balkon)

Ich nahm einen IC-Zug nach Neapel, kostete 27 €, habe ich über die App "trainline" gekauft. Die Fahrt dauerte 2 Stunden. Mit der Metro fuhr ich dann weiter in die Nähe der Unterkunft, nahm flüchtig noch das Kastell am Meer mit:

Die Straße war leicht zu finden, die Unterkunft eher nicht, und vor allem dauerte es etwas, bis jemand kam, um mich einzulassen, nachdem ein Mädchen auf der Straße, die dort einen kleinen Textil-Stand  betreibt, ein Telefonat führte. 


>Unterkunft: Blick vom Balkon<

Das Haus wirkt im Innern wie eine Ruine, mein Zimmer ist aber sehr überschaubar weiß gestrichen und groß. Bad outside, aber es gibt nur einen weiteren, deutschen Gast. Es gab hier noch viel mehr Terz, beispielsweise weil sich die Tür nur schwer (ab-) schließen lässt und ich mit der WLAN-Einrichtung zunächst Schwierigkeiten hatte. Verdammt, dafür musste man einen QR-Code scannen. 

Ich bummelte danach nur kurz hier im Stadtviertel und weiter unten auf der Hauptgeschäftsstraße rum, musste auch noch einkaufen. Und im Dunkeln läuft man hier im Stadtviertel eher nicht herum.

Wer denkt, man könne hier überall mit Google Pay mit dem Smartphone zahlen, irrt vielleicht - beim Metroticket in Rom funktionierte das gut, ansonsten scheiterte ich bisher meistens. 

Ich muss jetzt hier in dieser Unterkunft durchhalten. Es fahren hier in dem dicht bebauten Viertel zwar kaum Autos, da die Straßen zu eng sind, dafür aber Mopeds. 

(photos added, 01/2024)

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Rom (III) - Colle Palatino und Forum Romanum

Ich habe doch noch 19 € per online-Ticket gezahlt, um wenigstens den "Colle Palatino" näher in Augenschein zu nehmen. 

Auf diesem Hügel liegen so einige Ruinen von Tempeln, Kirchen, Arenen und anderen Gebäuden. 



Es gibt schöne Wege, manchmal park-artig.  


Zusammen mit dem tiefer gelegenen Forum Romanum ist es ein ziemlich weitläufiges Gelände, in dem man Stunden verbringen kann.


>Forum Romanum<



Die Aussichtsterrasse liefert im Vergleich bessere Views auf die Stadt und die Ruinenfelder, da viele Kirchkuppeln näher dran liegen.



Angrenzend liegt das Colosseum. Es gab kein billiges Ticket, vielleicht in 5 Tagen. Mit Tour-Buchung wäre es wohl gegangen, ich hatte aber keine Lust, diese ca. 40 € zu zahlen. Es dürfte sowieso nicht so besonders prickelnd sein, mit den vielen anderen Tourist*innen dort herumzulaufen.
 
Das Wetter war wieder schön, nachdem es in der Nacht streckenweise richtig gegossen hat.

Insgesamt war dies mehr ein erforderlicher Ruhetag, zumal die vielen Meilen gestern mit den nicht richtig eingelaufenen, neuen Quechua-Stiefeln Hautschäden verursacht haben.

Ansonsten wird man von technischen Problemen geplagt. Irritationen verursachte auch eine Mail in booking.com. 

(text slightly changed, photos added, 07/2024)

Dienstag, 17. Oktober 2023

Eine Stadtwanderung in Rom

Ich war heute viel zu Fuß unterwegs in Rom. Es regnete allerdings häufig. 

Es gibt schon viele römische Ruinen hier, besonders am Forum Romanum. Ich war nicht drin.

Ich ging weiter Richtung Fluss (Tiber/Tevere). Auf der anderen Seite geht es vergleichsweise höher nach oben. Hier gibt es Parks und Aussichtspunkte mit Blick auf Rom im Umfeld des Piazzale Giuseppe Garibaldi. Besonders spektakulär ist das Stadtpanorama von hier aus aber nicht wirklich.  



Geht man weiter, kommt auch bald der Vatikan-Komplex. Wäre es einfach möglich, wäre ich sicherlich auch im/auf dem Petersdom gewesen. Ist es aber nicht, die Schlange war bestimmt 200 m lang und es gibt Sicherheitskontrollen wie am Airport. Dazu habe ich keine Lust. 



Als organisierte Reisetruppe kommt man wahrscheinlich schneller rein. 

Später ging ich unten am Tiber lang:



Am Castel Sant'Angelo mit der zugehörigen Fußgängerbrücke ist es vergleichsweise nett, da hier Autos fehlen; denn das Verkehrschaos ist mitunter beeindruckend in Rom.



Später querte ich den Fluss, ging durch weitere Stadtviertel Richtung Metrostation San Giovanni. 



Es regnete jedoch mittlerweile viel, so dass diese gastronomisch bedeutsamen Viertel von mir noch nicht mal photographisch dokumentiert wurden.

(photos added, 07/2024)