Freitag, 20. Oktober 2023

In den Ruinen von Pompeii

Gestern stand ich mal etwas früher auf, immerhin 07:30. Nach Pompeii kommt man mit dem Zug, liegt auf der Strecke "Neapel - Salerno" ziemlich auf der Mitte.  Fahrkarte und Eintrittsticket hatte ich schon online gekauft.

Zunächst setzte ich mich für zwei Cafe Americano und Croissant aber irgendwo hin. Dann nahm ich die Metro zum Hauptbahnhof. Dort fand ich mich zunächst aber gar nicht zurecht, verpasste den geplanten Zug. Nicht so schlimm, sie fahren im 30-min-Takt und das Ticket ist zwei Stunden gültig. Aber echt, dort gibt es noch einen unterirdischen Seitenbahnhof, den ich erst mal finden musste.

Pompeii ist Kleinstadt, nehme ich an. Vom Bahnhof kann man durch das Zentrum zum Platz mit der großen Kirche laufen: 


Gastronomie und Geschäfte profitieren natürlich von der nahegelegenen antiken Stadt.

Beim online-Kauf bekam man kein richtiges Ticket, vielmehr musste das am Eintrittsportal erst eingelöst werden. Das ist unerfreulich und umständlich, dient aber wahrscheinlich der Kontrolle der Besucherströme. Die Schlange war etwa 30 m lang, es dauerte wohl 30 min, klappte aber immerhin.


So lief ich dann 3-4 Stunden durch die antike Stadt. Danach hat man eigentlich auch genug. Es war ein sonniger 26-Grad-Tag, und das merkt man. 


Jetzt, im späten Herbst gibt es wegen der schräg stehenden Sonne durchaus Schatten, aber die anderthalb Liter meiner Wasserflasche waren nach der Tour doch verbraucht.


Die Tourist*innen verteilen sich in der Ruinenstadt, aber es gibt sehr belebte Plätze, Tore, zentrale Straßen:


 >Belebte Orte. Immer lockt der Foto-View Richtung Vesuv. Mir gefällt Pompei insbesondere auch wegen des Blicks gegen den Vesuv. <


Es gibt neben den gesperrten Bereichen auch ruhige Orte und Wege. Seitenwege, Sackgassen, Plätze:


Und es gibt nicht nur steinerne Ruinen und gepflasterte Straßen, sondern auch Gärten und Weinparzellen mit einzelnen Olivenbäumen:


>Weinbaugärten und Fruchtbäume<


Insgesamt ist es schon ein Must-see-place. Eintritt: 22 €. Wer will, kann natürlich auch im Rahmen einer geführten Tour dort herumlaufen. Ich selbst möchte allerdings nicht zugetextet werden. 


Man kommt eventuell nicht überall rein, weil spezielle Villen nur bestimmte Eintrittszeiten haben oder eventuell gesondert gebucht werden müssen. Bemalte Innenräume sieht man aber auch so:


Die Rückkehr nach Neapel war problemlos.

(some text and the photos added, 04/2024)

Donnerstag, 19. Oktober 2023

Ankunft in Neapel

Casa Macina, Quartieri Spagnoli, Napoli (ca. 41/42 €/Nacht mit nicht unbedingt vertrauenswürdigen Balkon)

Ich nahm einen IC-Zug nach Neapel, kostete 27 €, habe ich über die App "trainline" gekauft. Die Fahrt dauerte 2 Stunden. Mit der Metro fuhr ich dann weiter in die Nähe der Unterkunft, nahm flüchtig noch das Kastell am Meer mit:

Die Straße war leicht zu finden, die Unterkunft eher nicht, und vor allem dauerte es etwas, bis jemand kam, um mich einzulassen, nachdem ein Mädchen auf der Straße, die dort einen kleinen Textil-Stand  betreibt, ein Telefonat führte. 


>Unterkunft: Blick vom Balkon<

Das Haus wirkt im Innern wie eine Ruine, mein Zimmer ist aber sehr überschaubar weiß gestrichen und groß. Bad outside, aber es gibt nur einen weiteren, deutschen Gast. Es gab hier noch viel mehr Terz, beispielsweise weil sich die Tür nur schwer (ab-) schließen lässt und ich mit der WLAN-Einrichtung zunächst Schwierigkeiten hatte. Verdammt, dafür musste man einen QR-Code scannen. 

Ich bummelte danach nur kurz hier im Stadtviertel und weiter unten auf der Hauptgeschäftsstraße rum, musste auch noch einkaufen. Und im Dunkeln läuft man hier im Stadtviertel eher nicht herum.

Wer denkt, man könne hier überall mit Google Pay mit dem Smartphone zahlen, irrt vielleicht - beim Metroticket in Rom funktionierte das gut, ansonsten scheiterte ich bisher meistens. 

Ich muss jetzt hier in dieser Unterkunft durchhalten. Es fahren hier in dem dicht bebauten Viertel zwar kaum Autos, da die Straßen zu eng sind, dafür aber Mopeds. 

(photos added, 01/2024)

Mittwoch, 18. Oktober 2023

Rom (III) - Colle Palatino und Forum Romanum

Ich habe doch noch 19 € per online-Ticket gezahlt, um wenigstens den "Colle Palatino" näher in Augenschein zu nehmen. 

Auf diesem Hügel liegen so einige Ruinen von Tempeln, Kirchen, Arenen und anderen Gebäuden. 



Es gibt schöne Wege, manchmal park-artig.  


Zusammen mit dem tiefer gelegenen Forum Romanum ist es ein ziemlich weitläufiges Gelände, in dem man Stunden verbringen kann.


>Forum Romanum<



Die Aussichtsterrasse liefert im Vergleich bessere Views auf die Stadt und die Ruinenfelder, da viele Kirchkuppeln näher dran liegen.



Angrenzend liegt das Colosseum. Es gab kein billiges Ticket, vielleicht in 5 Tagen. Mit Tour-Buchung wäre es wohl gegangen, ich hatte aber keine Lust, diese ca. 40 € zu zahlen. Es dürfte sowieso nicht so besonders prickelnd sein, mit den vielen anderen Tourist*innen dort herumzulaufen.
 
Das Wetter war wieder schön, nachdem es in der Nacht streckenweise richtig gegossen hat.

Insgesamt war dies mehr ein erforderlicher Ruhetag, zumal die vielen Meilen gestern mit den nicht richtig eingelaufenen, neuen Quechua-Stiefeln Hautschäden verursacht haben.

Ansonsten wird man von technischen Problemen geplagt. Irritationen verursachte auch eine Mail in booking.com. 

(text slightly changed, photos added, 07/2024)