Mittwoch, 1. November 2023

Firenze: Ein Spaziergang über die Ponte Vecchio

Le Stanze sul Po, Ferrara (Einzelzimmer mit Balkon- Terrasse und Gemeinschaftsbad, 40 €/Nacht). Das Zimmer ist eine Küche mit Bett.

Im Sommer 1981 ging ich schon einmal über die den Arno querende Ponte Vecchio in Florenz. Dies war nun mein erster Berührungspunkt mit der damaligen Reise, die Korsika und Sardinien als Schwerpunkt hatte. Meine Erinnerungen an Florenz sind mehr als vage. Vielleicht habe ich auch damals dort nicht übernachtet und war nur ein paar Stunden da.  


>Am Arno-Ufer<


Diesmal war ich nur 3 Stunden dort. Eigentlich lohnt so etwas gar nicht, aber ich musste durch Florenz und der Zug hatte hier Endstation. Dann wollte ich auch noch mal über die berühmte Brücke gehen. Um es gleich zu sagen, ich war verhältnismäßig wenig beeindruckt.


>Ponte Vecchio: neben Souvenirläden gibt es viele Schmuckgeschäfte auf der Brücke<


Ansonsten waren erwartungsgemäß viele Tourist*innen in der Stadt - natürlich auch auf der Brücke. Man kam aber noch gut durch und rüber.

Florenz hat noch einige visuell sehr bekannte Kirchen zu bieten, etwa den Dom.


Wer diese Kirchen irgendwo auf Fotos sieht, weiß aufgrund der augenfälligen weiß-grünen Marmorfassaden, dass diese Gebäude in Florenz stehen.  


Die Altstadt ist Unesco-Weltkulturerbestätte als "weltgrößte Anhäufung universell bekannter Kunstwerke", zitiert nach wikipedia.


>In der Altstadt<


Es gibt noch viele andere Kirchen und auch Festungsanlagen in Florenz. Letztere habe ich aber nicht in Augenschein genommen.


Wer sich das alles angucken möchte, muss wohl eine Woche in Florenz bleiben (das könnte teuer werden).


Hier in Florenz hätte ich fast meine Reisetasche verloren. Ich ließ sie einfach auf einer Parkbank stehen. 15 Minuten später, nachdem ich zurück gehastet bin, war sie aber noch da. 

Ich war heute ca. 4 Stunden mit langsamen Zügen unterwegs. Ich bin mir bewusst, dabei so einige namentlich weniger bekannte Orte mit historischen Stadtstrukturen (Stadtmauern etc.) ausgelassen zu haben, die wohl einen Besuch Wert gewesen wären. Das kann man in einem weiteren Urlaub durchaus noch mal verdichten. 

Die Dichte an historisch bedeutsamen Orten ist hier in der Gegend jedenfalls enorm. 

(photos added, 04/2024)

Dienstag, 31. Oktober 2023

Ein Bahnausflug nach Assisi

Assisi hatte ich gar nicht "auf dem Schirm". Der Zug in der Ebene zog vorbei und zeigte mir eine Stadt 200 Höhenmeter über der Aue mit Kirchen, Stadtmauer und Burg oberhalb der Stadt, geographisch also top gelegen. 


Deshalb machte ich heute einen Bahnausflug nach Assisi, zumal der Ort je nach Zugverbindung nur 20 - 30 min. von Perugia entfernt liegt. 


Der etwa dreieinhalb Kilometer weite Weg in die Stadt ist durch einen etwa halbstündig verkehrenden Stadtbus gut erschlossen, denn der Ort erwies sich als touristisch und sakral hoch bedeutsam mit entsprechenden Busbedarf. Tagesbesucher reisen hier auch gern von Rom an.

Über den Heiligen Franz von Assisi könnt ihr im Bedarfsfall selber nachlesen, z.B. natürlich bei Wikipedia.


Die große Kirche auf dem Sporn am oberen Ende der Stadt ist durchaus beeindruckend, auch wegen der Wandmalereien im Innern. Außerdem sieht man "lebendige" Religion, beispielsweise niederkniende und betende Gläubige vor einem Heiligenbild.


Ich ging weiter zur höher gelegenen Burganlage, musste unterwegs gelegentlich pausieren wegen kurzer Regengüsse und Gewitter. 


>Auf der Burg<


So wirklich erkundet habe ich die Burganlage dann auch nicht, da es meist regnete und mir manche nasse Steintreppe zu riskant erschien.


Der Ort selbst bietet noch weitere Kirchen, auch enge Treppengassen und Aussichtspunkte. 


Besonders die Aussicht runter in die Talebene hat es mir angetan.


Aufgrund seines guten Erhaltungszustands ist der Ort UNESCO- Weltkulturerbestätte.


Insgesamt war es ein lohnender Ausflug mit auch unproblematischer Rückkehr nach Perugia.


(photos added, 04/2024)

Montag, 30. Oktober 2023

Perugia's Altstadt

Hotel Signa, Perugia (Zimmer mit Bad und Frühstück, 54 €/Nacht)

Die Zugverbindung "Ancona - Perugia" war für meine Bedürfnisse suboptimal, weshalb ich erst mittags losfahren konnte und dann dreieinhalb Stunden brauchte, da ich auch noch umsteigen musste. Die Fahrt ging durch die umbrischen Berge.

Angekommen, kann man nahe des Hauptbahnhofs mit der "Mini-Metro" in die Altstadt hochfahren, immerhin 3 km und 140 Höhenmeter bergauf. 


Das ist wirklich eine innovative kleine Bahn, die wohl alle 3 Minuten kommt:


Die Unterkunft war Berg runter leicht zu finden, ein echtes kleines Hotel mit besetzter Rezeption (!) - erstmals auf dieser Reise. Zwar zu teuer für mein gewohntes Budget, aber was will man machen; die Verbraucherinsolvenz kommt dann eben einen Monat früher😉.

Ich ging noch etwas durch die Altstadt, trank einen Café Americano, aß ein Teilchen und schon bald war es dann dunkel. In der Dunkelheit kann die Altstadt allerdings auch Stimmung entfalten:


>Im Dunkeln in Perugia<


Oben in der Altstadt gibt es beachtliche Aussichtsterrassen ... 


>Panoramen<


... und Paläste:


...............


Es gibt schmale Gassen in der Altstadt:


Die Müllentsorgung erfordert entsprechend kleine Müllfahrzeuge:


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Draußen stürmt es jetzt. Der Sommer endet nun vielleicht auch in Italien heute.

(slightly changed an photos added, 04/2024)