Behtash Sanaeeha & Maryam Moghaddam schufen hier einen sozusagen typisch iranischen Film, schwer beladen mit einer Geschichte um Schuld und Sühne und in sehr authentisch wirkendem Stil.
Die Geschichte spielt in Teheran. Erzählt wird von einer Frau, die sich mit ihrer stummen Tochter durchs Leben schlägt, nachdem ihr Mann hingerichtet wurde. Das Todesurteil erweist sich als Fehlentscheidung, und sie verlangt Wiedergutmachung vom Staat. Gleichzeitig kämpft sie gegen die Widrigkeiten des patriarchalischen Systems und muss ihrem Job in einer Milchfabrik nachgehen. Ein freundlicher Mann verschafft ihr eine neue Wohnung und ist ihr auch sonst behilflich, beispielsweise im Sorgerechtsprozess.
Es könnte eine zarte Liebesgeschichte werden, nicht aber in einem iranischen Film.
„In seiner ganzen eleganten Sprödheit nüchtern vermittelt, aber intensiv in seiner emotionalen Ausgestaltung“, meint die wienerzeitung.
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