Montag, 23. September 2024

Status Rumänienreise

Morgen geht mein Eurowings-Flug "Düsseldorf - Bukarest".

Bin ich vorbereitet? Hmm.

Vorgestern habe ich immerhin schon den Online-Check-In gemacht, habe also schon einen Boarding-Pass. Ich nehme - wie beim letzten Urlaub - nur Handgepäck mit, also kann ich am Flughafen direkt zur Sicherheitskontrolle gehen. Ich hoffe mal, mein neuer Fjällräven-Rucksack geht als Handgepäck durch.

Gestern habe ich auch für die ersten zwei Nächte eine Unterkunft unweit des Nord-Bahnhofs gebucht. Das war ganz günstig. 30 €/Nacht für ein Doppelzimmer mit Bad. Ich denke, zum Nord-Bahnhof muss ich vom Airport aus (noch weiter nördlich) sowieso. Außerdem könnte es nach meinen groben Recherchen sein, dass auch die Züge an das Schwarze Meer von dort aus abfahren.

Mehr ist noch nicht klar, wird auch nicht vorab gescheckt. Sowohl die Dauer der Reise als auch die Art der Rückkehr ist noch nicht festgelegt. Aber natürlich soll die Reise mindestens zwei Wochen dauern (da ich Kurzreisen mit dem Flugzeug prinzipiell ablehne). Und sie soll 4 Wochen nicht überschreiten.

Es ist übrigens wärmer dort, als ich erwartet habe.

Spät-Waldwanderung Ruine Löwenburg (Siebengebirge)

Diese Wanderung gestern lief nicht so optimal.

Startpunkt: Bad Honnef Bahnhof

Endpunkt: Rhöndorf Bahnhof.

Ich durchquerte Bad Honnef. Vor allem am Kirchplatz ist es dort ganz angenehm:


In Bad Honnef nahm ich am Waldrand einen steilen schmalen Pfad, den ich wegen umgestürzter Bäume nach ca. 150 m nicht weitergehen konnte:

Auf dem Weg wieder runter verlor ich hier zunächst beide Smartphones (!). Das habe ich nach ca. 100 m gemerkt, aber es war dennoch nicht so einfach, sie wiederzufinden. Ich musste diesen steilen Pfad mehrmals hoch und runter gehen, bevor ich die Geräte sah und bergen konnte.

Dieser Zeitverzug war natürlich nicht eingeplant. Ich ging die Waldwege weiter hoch zur Ruine der Löwenburg auf 455 m NN. 


>Im Wald<


Unterwegs gab meine Kamera Panasonic Lumix DMC-TZ101 "ihren Geist auf". Digital-Display tot/schwarz. Ich denke, das war es; sie hatte sowieso schon längere Zeit Schwierigkeiten mit dem Aus-/Einfahren des Zoom-Objektivs, so dass manuell nachhelfen musste. Im Moment denke ich, möglicherweise keine Kamera mehr zu kaufen und nur noch per Smartphone Fotos zu machen - auch deshalb, weil die Zoom-Technologie generell immer störanfällig war und kaum je eine Kamera länger als 3 Jahre gehalten hat.

Tief stehende Abendsonne konnte ich an der Ruine noch erhaschen:


In den ersten Minuten war ich dort noch allein am Aussichtspunkt mit dem Baum und den Sitzbänken. Aber es kamen noch Leute:


Ich sage mal, dieser Ort ist mittlerweile schon ziemlich bekannt, und es gibt legale und illegale Möglichkeiten, relativ nah 100 Höhenmeter unterhalb der Ruine zu parken. Es bleibt dennoch einer meiner Lieblingsorte, den ich vielleicht zweimal im Jahr (höchstens) erwandere.


Runter nach Rhöndorf ging ich durch das bewaldete Fonsbachtal. Das sind etwa 3 - 4 km. Es war schon sehr dämmrig unter den Bäumen und wurde auch immer dunkler. Aber egal, dieser Weg hatte keine besonderen Schwierigkeiten. Außerdem war ich sehr gut ausgerüstet, auch mit Taschenlampen, die ich aber noch nicht brauchte.


>Altes Fachwerkhaus in Rhöndorf<

Die Rückfahrt mit der Bahn verlief sehr schleppend ab dem Ostrand des Kölner Stadtgebietes, denn wegen Baumaßnahmen im Hauptbahnhof waren nur wenige Gleise dort befahrbar, so dass es bereits vor der Haltestelle Köln-Deutz/Messe einen Rückstau der Züge gab. Letztendlich war ich vielleicht gegen 22 Uhr wieder zu Hause.

Die Wanderroute ist vielleicht 10 km lang. Die Routenaufzeichnung mittels Komoot versagte allerdings auch. Ich habe da das Problem, dass die Routenaufzeichnung von sich aus manchmal einfach anhält. Aus meiner Sicht ist das ein smartphone-spezifischer Bug in der Komoot-App. Es kam auch schon mal die Komoot-Meldung, dass die Energieoptionen zu optimieren seien. Aber sie sind inzwischen optimiert.

Samstag, 21. September 2024

Ungarn - Budapest

In Ungarn bin ich nur vor längerer Zeit einige Tage mal in Budapest gewesen. Die Blog-Beiträge dieses Besuchs erschienen ursprünglich nicht in diesem Blog. Sie werden im Folgenden - mit deutlich reduziertem Bildmaterial - zusammengefasst wiedergegeben.

Der Besuch von Budapest war Endpunkt meiner damaligen Rumänienreise. Die Anreise erfolgte per Zug von Oradea aus. Reiseverlauf und Reiseroute können dort angesehen werden.


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Budapest (I)

Jimi Hendrix Residenz (Studio, 26-27 €/Nacht mit Frühstück)

Die Krönung des Urlaubs war der Tag nicht gerade. Da latscht man nach dem Ausschecken in Oradea zum Bahnhof und erfährt, dass der Intercity nach Budapest ausfällt und der nächste erst in 3 Stunden kommt. Und der hatte dann auch noch 15 min. Verspätung - und quälte sich dann 5 Stunden durch die ungarische Tiefebene. Hier in Ungarn gehen die Uhren wieder anders. Um 17 Uhr kam ich an, und es war stockfinster.

>Keleti - mein Ankunftsbahnhof in Budapest. Es gibt aber noch diverse andere Bahnhöfe. Ein Bild vom nächsten Tag.<

Also durfte ich im Dunkeln zur Unterkunft laufen. Ein besonderes Problem war das allerdings nicht.

Ich hause jetzt in einem Studio, sozusagen in einer kleinen Wohnung, ca. 40 qm, aber mit ca. 5 m hohen Wohnungswänden in der Szentkiralyi Utca No. 10, wie diese Straße heißt. Dieses 25-qm-Schlafzimmer hat echt viel Luftraum! Dieses Studio ist eine Außenstelle der Jimi Hendrix Residenz. Dort, ca. 400 m entfernt, holte ich auch den Schlüssel ab. Der Mitarbeiter brachte mich dann auch noch hier hin (wohl wissend, dass Touristen nicht unbedingt mit dem Mechanismus klar kommen, um ins Haus zu kommen. Man muss hier eine Zahlenkombination eingeben). Dann ging es diese Treppe hoch in die 3. Etage:


Blick in das große Schlafzimmer:


Da kann man wohl nicht meckern, auch wenn es das Frühstück 400 m entfernt gibt.


>Das Haus, Innenhof-Ansicht<

Ich hatte dann noch viel zu tun. Die rumänischen Lei hatte ich schon am Bahnhof in ungarische Forint getauscht, aber ich musste noch Einkaufen (Grapefruit-Limo, Bierdose, Joghurt, Schokolade, Erdnussflips und Tabak). An der nächsten Kreuzung ist ein Spar-Geschäft, aber für den Tabak musste ich länger suchen. Gegessen habe ich in einem chinesischen Imbiss. Das Essen war aber nur mittelprächtig.

Treibgut - Donnerstag, 30. Oktober 2014, 20:58 - bearbeiten - Rubrik: Reisen

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kapuzina (Gast) - Freitag, 7. November 2014, 02:53

Wow!

Was für eine Unterkunft, grandios. Wie war denn das Frühstück?


Treibgut - Freitag, 7. November 2014, 19:56

Das Frühstück

... war an ein externes Souterrain-Restaurant delegiert. Man ging die Treppe dort runter, ging zu einem Buffet-Tisch und konnte sich dort ausreichend heterogen bedienen. O.k., es gab vermutlich nicht alles, was Manche gewöhnt sind, z.B. kein Frühstücksei.


Freitag, 31. Oktober 2014

Budapest (II)

Man kann wohl sagen, dass ich heute ein Standard-Touristenprogramm abgegangen bin. Zufällig kam ich zunächst an der alten Markthalle vorbei:

Ich begutachtete auch innen das Angebot. Würste, Pepperoni und Knoblauchknollen fielen mir besonders auf.

Dann überquerte ich die Donau und ging hoch zur Freiheitsstatue:

Von dort aus ging es weiter zur benachbarten Zitadelle auf dem Gellertberg, der sich direkt am Donauufer ca. 135 m über Budapest erhebt. 
Selbstverständlich bot sich ein guter, wenn auch dunstiger Ausblick auf die Donau und die Stadt:


Weiter ging ich zum Burgpalast. Auch hier eine schöne Aussicht. Die Museen ließ ich aus.


>Blick Richtung Basilika<

Ich kam zum "Labirintus", unterirdische Höhlengänge, die den Kalkberg durchziehen. Gut 7 € Eintritt, ziemlich viel für das Wenige, das geboten wird. Man sieht Steine, Kostümfiguren, Särge, hört oft schreckliche Opernmusik, in einem anderen Gang, der auch an Dracula gemahnen soll, unheimlichere Musik.

Weiter ging ich zur Fischerbastei, die vermutlich mit dem imposanten Parlamentsgebäude auf der anderen Donau-Seite die beste Photo-Kulisse bietet. Hier war auch viel los.

>Fischerbastei<

Blick auf das Parlamentsgebäude:

Dieser Weg über den Gellertberg, Burgpalast und Fischerbastei ist wegen der gebotenen Ausblicke lohnenswert.

Danach überquerte ich wieder die Donau, besuchte noch die St. Stephans Basilika, Budapests größte Kirche. Bunt-pompös innen, kommt man per Fahrstuhl auch hoch zur Kuppel und kann diese umrunden. 


Mittlerweile dunkelte es. Ich suchte ein Café, fand die "K:antin" mit Fabrikcharme. Noch sitze ich im "Fecske", aß gerade eine Gulaschsuppe, trinke ein Bier.

Treibgut - Freitag, 31. Oktober 2014, 17:32 - bearbeiten - Rubrik: Reisen


Samstag, 1. November 2014

Budapest (III)

Der Urlaub neigt sich dem Ende entgegen. Morgen geht's zurück nach Köln.

Ich war noch auf dem Kerepesi-Friedhof, aber dort war es ähnlich wie auf Kölns Melatenfriedhof, streckenweise allerdings weniger geordnet.


Es gab zugewucherte Bereiche, aus denen Grabsteine hervorlugten. Es gab auch deutlich mehr Raum, anscheinend kann hier nicht jeder beerdigt werden. Mehr als der Melatenfriedhof wirkt dieser Friedhof wie ein Park.


Ich wollte auch auf den jüdischen Teil, aber das klappte - Erinnerung an vergangene Urlaube - wieder nicht, da dieser Teil nicht vom großen Friedhof aus zugänglich ist. Außerdem ist Samstag, und dies ließ befürchten, dass er sowieso geschlossen ist.

Später ging ich zum "Museum of Hungarian Agriculture", das in einem Schloss mit umgebenden Park zu finden ist.


>Vaydahunyad Castle, Budapest<

Das war mehr Zufall, aber ich war auch im Museum. Am Beeindruckendsten: die Geweihe tot geschossener Tiere. Viel Zeit hatte ich allerdings dort nicht.


Die Andrassy-Avenue ging ich dann runter ins Zentrum. Die Straße gilt wegen ihrer erhabenen Großvillen als Prachtstraße, aber aus meiner Sicht ist es primär eine verlärmte Schnellstraße.


Ich zweigte ab zum ehemaligen jüdischen Viertel, das heute ein In-Viertel sein soll. Es gibt hier hintereinander geschachteltes Hinterhof-Ambiente mit viel Gastronomie. Ein Antikflohmarkt fand dort statt:


Aufgegebene Häuserblocks gibt es im jüdischen Viertel auch noch.

Die Fußgängerzonen im Zentrum machten auf mich einen mittelprächtigen Eindruck, muss man nicht näher studieren trotz älterer Bausubstanz.

Irgendwie wollte keine große Stimmung bei mir heute aufkommen. Das liegt sicher auch an der kühlen Witterung, dass die Straßenschluchten nicht so ansprechend wirken, zumal es nur noch reduzierte Außengastronomie gibt.


Mitunter sieht man echt trostloses Hinterhof-Ambiente:


Überhaupt war verdammt wenig los in der Gastronomie. Im Zappa-Café ließ ich den Abend ausklingen, aß noch mal auch Gulaschsuppe. Auch hier wenig los, obgleich es doch Studentenviertel hier ist.

Treibgut - Samstag, 1. November 2014, 17:55 - bearbeiten - Rubrik: Reisen


Montag, 3. November 2014

Zurück in Köln

Heute nach Mitternacht zurückgekommen. Es zieht sich, wenn der Flieger nach 22 Uhr in Düsseldorf landet und man noch nach Köln in die Wohnung muss. Da vergehen schon mal 2 - 3 Stunden.

Hier ist wirklich ein ganz anderes Wetter. Die letzten ca. 12 Tage war es im Schnitt 10 Grad kälter in Rumänien und in Budapest. Und es fiel kein Tropfen Regen. Die trockene Luft machte mir allerdings Schwierigkeiten bezüglich der Nasenschleimhäute.

Tja, und heute war ich dann auch wieder am Arbeitsplatz. Aber Jet-Lag-Probleme gibt es bei dieser Distanz natürlich keine. Auch gab es keine Zeitverschiebung. Insoweit war es also kein wirkliches Problem.

Treibgut - Montag, 3. November 2014, 20:37 - bearbeiten - Rubrik: Reisen