Sonntag, 13. Oktober 2024

Sofia - Bulgariens Hauptstadt

Bon Bon Hotel, 36 €/Nacht (Dreibettzimmer mit Bad, Balkon, Kühlschrank)

Der Schnellzug "Plovdiv - Sofia" braucht gut 3 Std. für diese Fahrt. Nachmittags war ich dort. Der Bahnhof in Plovdiv nervte aber schon, ich war nicht sicher, an welchem Gleis der Zug abfährt.

Sofia liegt auf 600 m NN. Es ist hier deutlich kühler, nachts heute 7 Grad lt. Prognose.

Mein Spaziergang durch die Stadt reichte schon, Wesentliches zu sehen. Vom Hauptbahnhof ausgehend führt eine große, belebte Einkaufsallee durch das Zentrum. 


>City<


Man sieht hier schon einige historische Gebäude wie die Moschee und Kirchen sowie auch sozialistische Monumentalarchitektur:


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Der Verfasser im Bild:


Am Kulturpalast gab es Live-Musik.

Es gibt einige bedeutende Kirchen in Sofia:


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>Synagode<

Es fahren Straßenbahnen durch Sofia:


Mitunter sieht man auch Murals:


>Graffiti<


Abseits der Hauptstraßen sieht man in den Wohnvierteln häufig Lost Places in Form alter Villen oder auch einfacherer alter Wohnhäuser. Von meinem Balkon blicke ich auch direkt auf einen Lost Place:


In Plovdiv gab es auch schon viele Lost Places. 

Und man sieht Katzen, die in den bulgarischen Städten wohl viele Verstecke finden. Die Katzen sind immer gut genährt, sie bekommen auch Futter hingestellt. Es gibt auch viele, mitunter alte Straßenbäume.

In der Kulisse der Stadt sieht man das nahegelegene  Witoscha-Gebirge im Süden, das diverse Zweitausender-Gipfel hat. Eine Erkundung ist meinerseits nicht geplant, es ist mir u.a. zu kalt dort.

Ich fand ein nettes Café, um noch ein Stück Kuchen zu essen und einen Cappuccino zu trinken:


In Sofia ist es mit der Bereitschaft, Englisch zu sprechen, einfacher als an anderen Orten Bulgariens.

Am zweiten Tag vertiefte ich lediglich meine Eindrücke. Ich war beispielsweise auch in der Markthalle:


Eigentlich wollte ich auch den großen Friedhof besuchen, kam aber nicht rein. Stattdessen kam ich an diesem altindustriellen Lost Place vorbei:


(some text and photos added, 11/2024)

Samstag, 12. Oktober 2024

Plovdiv (II)

Guest House Family, Plovdiv, 36 €/Nacht (Zimmer mit Bad, Kühlschrank, Balkon)

Bedauerlicherweise musste ich die Unterkunft wechseln. Die Erfahrung kann man ja häufig machen, dass eine Verlängerung der Unterkunft nicht möglich ist.

Nach dem Check-Out war ich erst mal beim Bus- und Zugbahnhof, um mich zu orientieren. Wer denkt, man würde einen Zugfahrplan dort finden, liegt falsch, aber es gibt immerhin eine digitale Anzeige der nächsten "Departures". Dies wiederum gibt es am Busbahnhof nicht. Wie auch immer, umwerfend viel ist dabei nicht herausgekommen.

In der Umgebung des Bahnhofs entdeckte ich diverse Fabrik-Lost-Places. Überhaupt gibt es hier zahlreiche Lost Places, u.a. ältere Villen.


>Lost Places<


Ich bummelte noch etwas durch die Stadt, machte dann den Check-in in die neue Unterkunft. Ganz in der Nähe führt eine Frau eine kleinere Mittagsküche. Dort orderte ich etwas Gulaschartiges. Das war auch ganz gut und günstig (< 5 €), aber das Fleisch mit viel Fett.

Vom Gepäck entlastet, hatte ich dann wieder die Felshügel im Programm. Den Aussichtspunkt an einer auf den Felsen liegenden Kirche hatte ich gestern nicht entdeckt. 


Dann ging ich weiter Richtung "Akropolis", traute mich diesmal weiter hoch. Der Ort heißt "Nebet Tepe", heute ein archäologischer, offiziell nicht geöffneter Park. Früher war dort eine thrakische Siedlung. 


Ich kam unbehelligt dort rein. Es gibt diverse Zugänge, manche gesperrt, andere "halboffen". Es gibt keine Verbotsschilder, aber eben auch keine Wegweiser mehr.


Oben ist ein Plateau mit viel Gras, zwei, drei Bäumen, Felsen, archäologischen Fundamenten - und Aussicht auf die Stadt. Leider war der Sonnenstand eher ungünstig für Fotos.


Einen weiteren Felshügel, der Danov Hill genannt wird, habe ich auch noch in Angriff genommen. Er erschien mir "gangbar", d.h. ich habe Leute gesehen, u.a. Tourist*innen. 


Auf diesem Hügel befinden sich ein Fernmeldeturm, aber auch Parkbauten mit stillgelegten Brunnen etc. und ein weiterer schlanker Glockenturm. Auch hier gibt es gute Auslicke auf die Stadt.

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Plovdiv hat auch ein Amphitheater, das als gut erhalten gilt:

Es war wieder ein 26-Grad-Tag und durchaus anstrengend, ich bin immerhin wieder > 18.000 Schritte gelaufen.

(some text and photos added, 11/2024)

Freitag, 11. Oktober 2024

Die Großstadt Plovdiv

Plovdiv liegt am Fluss Mariza. In der Stadt gibt es neben dem durchaus touristischen Stadtleben, alten Gebäuden und etlichen kleinen Ausgrabungsstätten ein paar felsige Hügel, die die Stadt 70 - 90 m überragen. Wermutstropfen ist allerdings, dass die "Akropolis" in der Altstadt geschlossen ist.


>Touristische Orte in Plovdiv<


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Auf einem anderen Hügel bin ich gewesen. Durch lichten Wald, vorbei an Felsen, führen Wege und Treppen nach oben:


Es gibt viele Aussichtsplattformen und weitere Nischen mit Aussicht, die schöne Blicke auf die Stadt erlauben: 


Außerdem gibt es dort ein großes martialisches Denkmal, das mal wieder mit dem bulgarischen Nationalstolz und Krieg zu tun hat:


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>Views Denkmal<


Ich bleibe noch zwei Tage in der Stadt, da der eine Tag "heute" nicht ausreichte. Es war ein schöner 26/27-Grad-Tag.

(photos added, 11/2024)