Freitag, 25. Oktober 2024

Meteora - Wandern

Ich ging heute zu den beiden noch nicht besuchten Klöstern hoch. Dafür nahm ich Wanderwege, hoch und runter. Zunächst, in Kalabaka, sind die Wege natürlich noch asphaltiert.


>Weg<


Diese Wanderwege sind für mich im Grunde schon zu anspruchsvoll, man läuft angespannt da lang, auf die nächste Herausforderung wartend. 


Bergauf gehen, ist nicht das Problem, aber es gilt der Satz: "Wo man runter gekommen ist, kommt man auch wieder hoch". Geht man irgendwo hoch, kommt man aber eventuell nicht mehr runter. Das hat etwas mit dem Grauen Star und dem Gleichgewichtssinn zu tun. Es war ein Weg dabei, den ich nicht hochgegangen bin, aber runter gehen wollte. Das Vorhaben habe ich aber dann aufgegeben, es wurde mir zu steil.


Das erste der beiden Klöster bot wieder tolle Aussichten und schöne in den Fels gehauene, enge Treppen mit überhängenden Felsen als Zugang. 


>Der Weg zum Kloster<


Aussichten gab es natürlich auch anderswo, da ich auf den Höhen zwischen den beiden Klöstern unterwegs war:


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Das zweite Kloster konnte ich nicht besichtigen, es wurde geschlossen, als ich ankam. Es hätte offen sein sollen, steht ja draußen dran, wann es auf haben sollte. 


Ich suchte dann den Weg runter. 


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Nun ja, wie schon angedeutet, musste später eine andere Variante gewählt werden. Auf diesem Weg gibt es einige Sehenswürdigkeiten, etwa das Mönchsgefängnis. Man kann es aber nur sehen und kommt nicht hin, weil es in einer Steilwand liegt: 


Es gibt in der Nähe auch noch eine Felsnadel, die man auch vom Dorf Kastraki aus sieht. Ich war nicht dort, das wäre bestimmt wieder ein problematischer Weg gewesen. Man kann es anhand der Höhenlinien vermuten.


Auf dem Weg runter gab es wieder alte, knorrige Platanen zu sehen: 


>Alte Bäume in den Tälern<

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Wie auch auf Thasos, sind sie insbesondere in steilen Bachtälern erhalten und haben dort wahrscheinlich eine ausreichend gesicherte Wasserversorgung auch in langen Trockenphasen.

(some text and photos added, 12/2024)

Donnerstag, 24. Oktober 2024

Die Meteora-Felsen-Klöster

Optimales Wetter, 20 Grad, blauer Himmel, fast so wie zurzeit in Köln, wo aber wohl ein paar mehr Wolken sind.


Der heute gewählte Weg führte mich durch das Dorf Kastraki:


>Kastraki<


Ursprünglich gab es mal 24 bewohnte Klöster, die meisten wurden wohl im 19. Jahrhundert aufgegeben. Heute sind noch 4 - 6 Klöster bewohnt, die Quellenangaben sind da nicht einheitlich. Mindestens 6 Klöster kann man jedoch besuchen. 


Der Besuch dieser Klöster ist relativ leicht, man könnte an einer Bustour teilnehmen, die moderate 15 € kostet. Das habe ich nicht gemacht, bin aber trotzdem meist die Straße langgelaufen. 


Es gibt Wanderwege, die die Strecken auch abkürzen können oder auch andere Ziele erschließen, sie könnten für mich aber schon etwas gewagt sein. Mit viel Geröll, über das man laufen muss, ist in jedem Fall zu rechnen. 


Die mutmaßlich geheimnisvollen Ruinen aufgegebener Klöster sind nicht das Ziel der hier auf Karten oder auch auf dem Smartphone ausgewiesenen Wege, denn diese Wege gelten als gefährlich. Früher konnten die Klöster häufig nur über Strickleitern erreicht werden. 


>Lasten werden auch heute noch über Seilzugsysteme transportiert<

Die heute noch bewohnten Klöster erreicht man über Treppen, vereinzelt gibt es zusätzlich Brücken und Felstunnel, die passiert werden müssen. Die Straße ist aber nicht weit weg, deshalb gibt es ja auch die Bustour.


>Treppen, Wege zu den Klöstern<


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In 4 der 6 Klöster bin ich heute gewesen, auch wenn beim vierten Kloster die Zeit für eine genauere Besichtigung nicht mehr reichte. Das Innenleben mit seiner griechisch-orthodoxen Kirchenkunst interessiert mich im Grunde jedoch auch nur wenig. 


Mitunter gibt es aber auch Interessantes, etwa dieses alte Weinfass:


Die Klosterterrassen an den Felsabgründen bieten schöne Ausblicke auf die umgebenden Sandsteinfelsen und Nachbarklöster und interessieren mich viel mehr. Die Ausblicke können schon wirklich beeindruckend sein. 


>Views<


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Im Übrigen kostet der Eintritt 3 € je Kloster und wer nicht den Kleidervorschriften entsprechend anrückt, etwa in kurzen Hosen, muss wohl noch mehr für Leihgebühren für Kutte etc. ausgeben. 


Mich interessiert mehr die Landschaft. Schöne Ausblicke hat man natürlich nicht nur von den Klöstern:


>Ausblicke<


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Na, mal sehen, was morgen ansteht. Leider schmerzt mein rechter Fuß schon seit Tagen, ein Überlastungsproblem, nehme ich an. Daher ist nicht so sicher, ob ich morgen wieder länger laufen kann bzw. möchte.

(some text and photos added, 12/2024)

Mittwoch, 23. Oktober 2024

Ankunft in Kalabaka (Meteora)

Hotel Galaxy, Kalabaka, 41 €/Nacht (Doppelzimmer mit Kühlschrank, Bad, Balkon und Frühstück)

Diese Kleinstadt am Fuße der Meteora-Felsen in Thessalien ist natürlich ein Touristenort. 


Ich brauchte wieder locker dreieinhalb Busstunden, um von Thessaloniki aus dort hinzukommen. In Trikala muss man umsteigen, was aber reibungslos funktionierte. Im Bus fuhr sogar eine kleine asiatische Frauengruppe mit.


Ich hätte gern 4 Nächte am Stück gebucht, was aber - jedenfalls über booking.com - nicht möglich war; aber immerhin 3 Nächte und diese auch noch relativ kostengünstig.

Am Nachmittag konnte ich nur noch eine Klein-Erkundung zur Kirche und am Fuß der Felsen lang machen:


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>Man sieht, es könnte auch mal etwas runter kommen von oben<


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>Es gibt tafoni-artige Hohlräume in den Sandsteinfelsen, die aus physikalisch-chemischen Verwitterungsprozessen resultieren<


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>Views auf Kalabaka<


"Meteora" stand lange nicht auf dem nicht vorhandenen Programm dieser Reise. Mit der Prüfung des nächsten Ziels kann man viel Zeit verplempern. Als ich auf Thasos war, überlegte ich zwei Alternativen. Die erste Variante wäre gewesen, nach Kavala zurückzufahren und am späteren Nachmittag mit einem Schiff zur Insel Limnos zu fahren (4 h). Ich entschied, dass man dies vielleicht eher im September machen sollte, außerdem mit einem zusätzlichen Inselhopping nach Samothraki, zu dem ich jetzt keine Zeit mehr gehabt hätte. Die Hauptorte dieser Inseln sind kleiner als Thassos, man wäre vermutlich der einzige ausländische Tourist unter Griechen, wie es gefühlt schon auf Thasos so war.

Die andere Variante war, nach Thessaloniki und zum bekannteren Meteora-Ziel weiterzufahren. Ich prüfte die Wetterprognose, die für Meteora regenfrei sein sollte und entschied mich dann für dieses Ziel. 

(some text and photos added, 11/2024)