Samstag, 1. Juli 2023

Der Besuch auf Fogo (Kapverden)

Auf Fogo war ich unplanmäßig nur drei Nächte, da das einzige Schiff "Brava - Fogo" später 4 Tage Verspätung hatte und Fogo sowieso nicht anlief. Den Plan, Fogo auf dem Rückweg erneut zu besuchen, musste ich daher aufgeben.

Mit dem Schiff zur Ihla do Fogo

In der Caldera des Pico do Fogo

Über die Kapverden gab es im September 2022 einen Aufsatz in der Geographischen Rundschau. Dem konnte man entnehmen, dass die Touristenzahlen in 2019 ihren bis dato höchsten Stand erreichten (750.000 Besucher). Das ist noch nicht so viel, da vergleichsweise 14 Millionen Touristen die Kanaren bereisten. 

Auf Fogo waren in 2019 nur 2 % der Kapverden-Touristen. 

Interessant war noch die Beschreibung der Niederschlagsverhältnisse. Durch absinkende Luftbewegungen gibt es eine Passatinversion, so dass feuchte Luftmassen vom Meer nur bis 1.500 m Höhe aufsteigen können. Im Norden der Insel Fogo fallen daher in dieser Höhe die meisten Niederschläge (bis etwa 550 mm/a) und nicht etwa in den höheren Zonen des Vulkans. Speziell in der Küstenzone ist es mit 150 - 250 mm/a an Niederschlägen sehr trocken.

(updated, 07/2024)

Mittwoch, 15. März 2023

Ein Bahnausflug nach Cascais

Gestern schlenderte ich wieder durch Lissabon, legte über 20.000 Schritte zurück. Ich war insbesondere im naturhistorischen Museum (Museum Nacional de Historia Natural e da Ciencia) und dem dort angegliederten botanischen Garten.

Das Museum wirkte reichlich antiquiert, bietet uralte Fundstücke von Tieren, schön tot in Formalin. Ansonsten werden dort auch noch andere Themen abgehandelt, z.B. Saurier, Fossilien, Mineralien, Medizingeschichte. Es gibt dort auch Laborsäle aus dem 19. Jahrhundert. 


Der botanische Garten war nicht übermäßig prickelnd. Aber ein Kapokbaum stand dort auch. Die Würgefeigen standen dagegen in der Nähe der Museumsgebäude:


Der Ausflug nach Cascais heute war relativ kurz. Die Bahn dorthin braucht ca. 40 min. Dort ist Endstation. Die Zugverbindungen sind dieser Tage aus mir nicht bekannten Gründen allerdings ausgedünnt. 

Cascais ist ein Touristenort am Meer, der schon im 19. Jahrhundert Bedeutung hatte. Es entstanden einige luxuriöse Paläste mit zugehörigen Parkanlagen. 


Es gibt mehrere Felsbuchten mit Stränden, die ausgiebig genutzt werden. Ferner gibt es viel Gastronomie.


Es gibt dort auch ein altes Fort, das allerdings durch seine Nachnutzung baulich deformiert ist. Und es gibt natürlich einen Leuchtturm:


Insgesamt kann man den Ort mal besuchen, für einen längeren Aufenthalt wäre er mir aber zu uninteressant. Die Züge nach Cascais oder auch Sintra sind im Übrigen oft ziemlich überfüllt.

Am späteren Nachmittag und frühen Abend lief ich wieder in Lissabon herum. Ein großes Kreuzfahrtschiff, die "Iona" lag an der Pier. 

Ich ging nochmal "Sardinhas" essen, trank ein Bier dazu.

Für morgen Mittag ist der Rückflug nach Düsseldorf geplant. Den Online-Check-in habe ich gemacht.

(text slightly changed, photos added, 07/2024)

Dienstag, 14. März 2023

Lissabon - An der Tejo-Waterfront

Residencial Joao XXI, Lissabon (Doppelzimmer mit Bad, 30 €/Nacht)

Die letzten beiden Tage fallen in die Rubrik  "anstrengend", da ich bei meinem Flug Praia - Lissabon um 01:00 Uhr eine Übernachtung ausgelassen habe. Viel Leerlauf, Wartezeiten und Übermüdung kamen daher zusammen, auch wenn alles funktionierte und ich im Flieger sogar drei Sitzplätze für mich allein hatte, also liegen konnte.

Der Flieger kam gegen 06:00 Uhr an. Ein Zimmer beziehen kann man in Lissabon allerdings zumeist erst nachmittags. Für das Gepäck fand ich im Flughafen ein Schließfach. 

Gastronomisch habe ich sowohl in Praia als auch in Lissabon so Einiges durchprobiert, um Leerlaufzeiten zu überbrücken.

Klimatisch bin ich gerade nicht akklimatisiert, wie die wetteronline-Prognose für den 13.03. zeigte:

Assomada: 20 - 33 Grad.

Lissabon: 12 - 19 Grad.

In Lissabon fuhr ich mit der Metro zur Station "Oriente". Von dort kann man im Osten der Stadt in wenigen Minuten zum Tejo-Estuar laufen. Auf dem Weg liegt das große Shopping- Center "Vasco da Gama", das ich später noch für Kaffee und Kuchen besuchte. Nahebei kann man eine große Müllkatze besuchen:


An der Tejo-Waterfront kann man kilometerlang dann entlang laufen. Dort gibt es eine Promenade. Ich fand bald eine teilsteils sonnige Sitzbank am Rande einer Parkanlage, auf der ich ein bisschen ungestört schlafen/dösen konnte. 


Ansonsten gibt es an der Waterfront dort auch viel Gastronomie. 


Insgesamt ist diese Gegend dort mit diversen kleinen Parks durchaus ansprechend für Spaziergänge und auch Sportaktivitäten. Der Blick schweift dabei über das mächtige Estuar, das auch von einer mindestens 5 km langen Brücke gequert wird. 


Parallel zur Promenade gibt es dort auch eine Seilbahn.

Die Unterkunft liegt in einem anderen Stadtteil, das ich nach dem Auslösen des Gepäcks wieder per Metro anfuhr. Später ging ich noch Einkaufen.

(text slightly changed, photos added, 07/2024)